Großer Preis der USA mit nur sechs Autos gestartet
Michelin-Reifen legen Formel-1-Rennen lahm

Der Große Preis der USA ist am Sonntag mit nur sechs Autos gestartet worden. Grund waren Probleme mit Michelin-Reifen.

HB INDIANAPOLIS. Nur Weltmeister Michael Schumacher, sein Ferrari - Teamkollege Rubens Barrichello und die Fahrer von Jordan und Minardi gingen das neunte Saisonrennen in Indianapolis an. Die restlichen 14 Fahrer, die durchweg mit Michelin-Reifen unterwegs waren, fuhren nach der Aufwärmrunde in die Box zurück. Ferrari, Jordan und Minardi sind mit den Pneus des japanischen Michelin-Konkurrenten Bridgestone ausgestattet.

Damit war das nach dem Trainingsunfall von Ralf Schumacher durch den Reifenhersteller Michelin ausgelöste Chaos perfekt. Da Michelin den Grund für den Schaden am linken Hinterreifen des Toyotas von Ralf Schumacher nicht herausfinden konnte, hatte der Hersteller seinen Teams aus Sicherheitsgründen empfohlen, auf einen Start zu verzichten. Die sieben Rennställe hatten den Vorschlag gemacht, eine Schikane vor der Steilkurve zur Reduzierung der Geschwindigkeit einzubauen. Dies lehnte der Automobil-Weltverband FIA ab.

"Dies ist ein schlechter Tag für die Formel 1", sagte McLaren - Teamchef Ron Dennis. "Das hat deutlich gemacht, welche Probleme wir permanent haben bei der Suche nach gemeinsam Lösungen." Toyota-Pilot Jarno Trulli, der von der Pole Position hätte starten sollen, meinte enttäuscht: "Es ist eine Schande. Heute hat die Formel 1 und der Sport allgemein Schden genommen."

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%