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Gummersbach übernimmt nach Remis Tabellenspitze

Am sechsten Spieltag der Handball-Bundesliga haben sich der VfL Gummersbach und TBV Lemgo 26:26 (12:13) unentschieden getrennt. Damit steht der deutsche Rekordmeister erstmals seit 1993 an der Tabellenspitze.

Durch einen hart erkämpften Punkt gegen den TBV Lemgo hat der deutsche Rekordmeister VfL Gummersbach zum ersten Mal seit 1993 die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga übernommen. Am sechsten Spieltag endete die Partie gegen den TBV Lemgo 26:26 (12:13) unentschieden, somit steht der noch ungeschlagene VfL vor dem SC Magdeburg, der schon ein Spiel mehr absolviert hat.

FA Göppingen gelang mit dem 30:23 (12:10) bei der HSG D/M Wetzlar ebenso der zweite Saisonsieg wie dem HSV Hamburg beim 33:21 (18:9)-Sieg gegen SV Concordia Delitzsch. TV Großwallstadt siegte knapp beim VfL Pfullingen mit 23:22 (12:11).

Ramota als Matchwinner

Vor 15 257 Zuschauern fand das Team von Trainer Velimir Kljaic gegen den sicheren Mittelblock der Lemgoer zunächst kein Rezept. Bis zur 45. Minute zogen die Gäste unter den Augen von Bundestrainer Heiner Brand sogar bis auf 22:18 davon, ehe Gummersbach in der 53. Minute zum 23:23 ausgleichen konnte. In der Folgezeit legte Lemgo immer ein Tor vor, die Gastgeber schafften aber jeweils postwendend den Ausgleich.

In der vorletzten Minute konnte sich Gummersbach bei Schlussmann Christian Ramota bedanken, der gegen seine Ex-Mannschaft einen Siebenmeter gegen Nationalspieler Florian Kehrmann hielt und damit das Unentschieden rettete. "Am Ende müssen wir froh sein über das Unentschieden. Lemgo war eindeutig die bessere Mannschaft", sagte Kljaic, der damit als Trainer des VfL Gummersbach noch ungeschlagen ist.

Wetzlars Colic sieht Rot

Der Sieg des neuen Tabellen-Elften FA Göppingen in Wetzlar wurde mitbegünstigt durch die Rote Karte für den Wetzlarer Nebojsa Colic aus Serbien-Montenegro in der 15. Minute. Mann des Spiels war aber Martin Galia, der im Tor der Gäste überragend hielt. Beim Gastgeber, der nun Platz 14 belegt, wusste einzig Sebastian Roth mit sechs Treffern zu überzeugen.

Der zweite Saisonsieg des HSV Hamburg vor 5 063 Zuschauern in der Color-Line-Arena war zu keiner Zeit gefährdet. In einem eher schwachen Spiel gab HSV-Trainer Christian Fitzek auf Grund der beruhigenden Halbzeitführung im zweiten Spielabschnitt den Reservespielern die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Aber auch daraus konnten die enttäuschenden Gäste aus Delitzsch kein Kapital schlagen. Concordia bleibt mit einem Zähler Tabellenletzter, Hamburg schob sich auf zehnten Rang vor.

Der TV Großwallstadt hat seinen dritten Saisonsieg vor allem Daniel Brack zu verdanken. Der ehemalige Pfullinger warf gegen seinen Ex-Klub nicht nur sechs Treffer, sondern erzielte auch das vorentscheidende 23:21 für die Gäste. Pfullingen, bei denen der Slowake Michal Baran viermal traf, belegt derzeit den 16. Rang, Großwallstadt bleibt auf Position neun.

© SID

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