Handball Bundesliga
Favoritenrolle geht an Kiel

Am Wochenende kommt es in der Bundesliga zum Showdown der goßen Vier. Bei den Partien Kiel gegen Gummersbach und Hamburg gegen Flensburg-Handewitt schieben die Konkurrenten Spitzenreiter Kiel die Favoritenrolle zu.

Der THW Kiel geht mit der Favoritenrolle im Gepäck in das möglicherweise vorentscheidende Wochenende im Rennen um die deutsche Handball-Meisterschaft. Der Spitzenreiter muss heute zum Duell der Rekordmeister vor der Rekordkulisse von 19 400 Zuschauern in der Kölnarena gegen Verfolger VfL Gummersbach antreten (19.30 Uhr, live im WDR).

"Wenn Kiel gewinnt, hat der THW eine Hand an der Schale. Das gute Torverhältnis ist wie ein Extrapunkt", sagt Martin Schwalb. Der Trainer des HSV Hamburg hat es mit seinem Team im zweiten Topspiel des Wochenendes am Samstag gegen die SG Flensburg-Handewitt (15.20 Uhr, live im NDR) allerdings selbst in der Hand, auf Tuchfühlung zu bleiben.

Vor dem Showdown der großen Vier liegen die Kieler mit 40:6 Zählern vor dem Nordrivalen Flensburg (39:9) und dem punktgleichen Duo HSV und Gummersbach (beide 38:8). Dahinter bleibt der SC Magdeburg (35:9) in Lauerstellung.

Der THW, bei dem Nationaltorhüter Henning Fritz nach seinem im Kölner WM-Finale erlittenen Muskelfaserriss unter der Woche wieder ins Training einstieg, ist auch für Flensburgs Trainer Kent-Harry Andersson Favorit: "Ich bin mir sicher, dass der Kiel in Köln gewinnt und Meister wird."Ähnlich beurteilt Bundestrainer Heiner Brand die Lage, der die Kieler bei einem Sieg klar im Vorteil sieht.

VfL-Trainer Alfred Gislason bezeichnet den THW als "eine Mannschaft ohne Schwachpunkt. Passt man nur auf einen auf, kommen die anderen besser zur Geltung." Zumindest im Hinspiel hatten die Gummersbacher Kiel aber im Griff, als sie mit einem 39:37 als erstes Team nach 1 023 Tagen beide Punkte aus der Ostseehalle entführten.

Während sich die vier Topteams in direkten Duellen gegenseitig die Punkte streitig machen, kann sich der SC Magdeburg gegen den abstiegsbedrohten Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten heute, 19. 30 Uhr) weiter an die Spitze heranarbeiten.

© SID

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