Handball Bundesliga
Flensburg-Handewitt neuer Spitzenreiter

Dank eines 34:29 gegen den THW Kiel hat die HSG Nordhorn den bisherigen Spitzenreiter gestürzt und Rang zwei erobert. Die SG Flensburg-Handewitt schob sich durch ein 34:28 gegen Magdeburg auf Platz eins.

Die Handball-Bundesliga hat einen neuen Spitzenreiter. Am 15. Spieltag siegte die HSG Nordhorn mit 34:29 (18:14) gegen Meister THW Kiel und setzte sich als Zweiter mit 25:5 Zählern ebenso vor den THW (24:6) wie der neue Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt (25:5). Kiel wurde als neuer Vierter am Sonntag auch noch von Vizemeister HSV Hamburg (24:4) überholt, der bei Aufsteiger Füchse Berlin mit einem 35:21 (16:8) dominierte.

Die Flensburger gewannen mit 34:28 (15:16) gegen den krisengeplagten SC Magdeburg, der sich mit 12:18 Punkten weiter nach unten orientieren muss. Auf Platz fünf liegen weiter die Rhein-Neckar Löwen nach einem 41:26 (22:15)-Kantersieg gegen GWD Minden. Dahinter folgt der VfL Gummersbach (38:35 (17:16) beim MT Melsungen). Im Abstiegskampf musste Schlusslicht Tusem Essen mit 21:24 (11:9) bei Frisch Auf Göppingen eine weitere Niederlage hinnehmen.

Gentzel überragt bei Nordhorn

Im Nordhorner Euregium feierten die Gastgeber angeführt vom überragenden Torhüter Peter Gentzel (22 Paraden) den ersten Sieg gegen Champions-League-Sieger Kiel seit fast genau sechs Jahren. Bjarte Myrhol mit acht sowie Weltmeister Holger Glandorf und Jan Filip mit jeweils sieben Toren waren die besten Werfer für die in allen Belangen und vor allem kämpferisch überlegene HSG.

Der THW lag nach dem 0:1 durch Kim Andersson das einzige Mal in der Partie überhaupt in Führung und konnte auch durch neun Tore von Nikola Karbatic die dritte Saisonniederlage nicht verhindern. Am Sonntag könnte zudem auch Vizemeister HSV Hamburg (22:4) mit einem Sieg bei Aufsteiger Füchse Berlin noch am THW vorbeizuziehen.

In Flensburg reichte den Gastgebern eine Steigerung in der zweiten Hälfte zum Sprung an die Spitze. Marcin Lijewski und Lars Christiansen hatten mit je acht Treffern den größten Anteil am Erfolg ihrer Mannschaft. In Melsungen war der Gummersbacher Rechtsaußen Roman Pungartnik mit 14 Toren bester Werfer des Tages.

© SID

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