Handball Bundesliga
Flensburg und Hamburg bleiben Kiel auf den Fersen

Das Rennen an der Spitze der Handball-Bundesliga bleibt spannend. Durch ein 30:26 gegen Grosswallstadt zog die SG Flensburg-Handewitt nach Punkten mit Primus Kiel gleich. Dritter ist Hamburg (35:29 gegen Göppingen).

Die SG Flensburg-Handewitt bleibt Titelverteidiger und "Hinrunden-Meister" THW Kiel in der Handball-Bundesliga auf den Fersen. Einen Tag nach dem überraschend deutlichen 37:29-Sieg der Kieler bei der HSG Nordhorn gewannen die Flensburger gegen Altmeister TV Grosswallstadt 30:26 (17:8) und zogen nach Punkten wieder mit dem Tabellenführer gleich (beide 29:5).

Hartnäckigster Verfolger des Spitzenduos ist mit 27:7 Zählern der HSV Hamburg, der sich beim 35:29 (14:11) gegen Frisch Auf Göppingen keine Blöße gab. Rekordmeister VfL Gummersbach folgt nach einem hart umkämpften 28:27 (16:14)-Erfolg bei der HSG Düsseldorf punktgleich auf Rang vier. Ein Verlustpunkt und ein Spiel weniger auf dem Konto hat der SC Magdeburg, der beim 38:27 (17:10) gegen die HSG Wetzlar keinerlei Probleme hatte.

Böse Pleite für Lemgo

Außerdem kassierte am Mittwoch EHF-Cup-Sieger TBV Lemgo bei Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten überraschend eine deutliche 22:30 (12:15)-Niederlage. Der Tabellenletzte Eintracht Hildesheim unterlag TuS N-Lübbecke mit 29:33 (10:19), der Wilhelmshavener HV setzte sich mit 32:28 (15:13) gegen MT Melsungen durch, und die SG Kronau-Östringen gewann bei GWD Minden 22:19 (11:9).

Schon am kommenden Samstag beginnt mit dem 18. Spieltag die Rückrunde, der letzte Spieltag vor der Heim-WM (19. Januar bis 4. Februar 2007) findet am 10. Januar statt.

Bester Werfer der Flensburger, die einen Tag vor Heiligabend das Spitzenspiel in Kiel 34:36 verloren hatten, war Torjäger Lars Christiansen mit sieben Toren. Die chancenlosen Grosswallstädter hatten in Gregor Schmeißer (6 Tore) ihren erfolgreichsten Akteur.

Die Lemgoer blamierten sich derweil bei den Balingern bis auf die Knochen. Der Ex-Meister, der Anfang Dezember angekündigt hatte, den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Trainer Volker Mudrow nicht zu verlängern, zeigte zu keiner Phase Normalform. Ex-Nationalspieler Christian Schwarzer und Filip Jicha waren mit jeweils sechs Toren noch beste Werfer. Beim Aufsteiger ragte Alexander Trost (5 Treffer) heraus.

© SID

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