Handball Bundesliga
Flensburg und Hamburg feiern Siege

Am 15. Spieltag der Handball-Bundesliga haben sich die SG Flensburg-Handewitt und der Hamburger SV keine Blöße gegeben. Flensburg siegte in Magdeburg 34:29, der HSV gewann 36:23 gegen Kronau/Östringen.

Die Spitzenklubs der Handball-Bundesliga haben am 15. Spieltag keine Federn gelassen. Meister THW Kiel und der punktgleiche Verfolger SG Flensburg-Handewitt sowie die HSG Nordhorn, der VfL Gummersbach und der HSV Hamburg blieben mit souveränen Erfolgen im Titelrennen. In der Toppartie des Spieltages gewann Flensburg beim SC Magdeburg 34:29 (18:13) und liegt mit 25:3 Punkten nur wegen der schlechteren Tordifferenz hinter den Kielern.

Zuviel Aussagekraft wollte THW-Manager Uwe Schwenker dem Kieler 39:26-Sieg gegen FA Göppingen aber nicht beimessen. "Die nächsten Spiele werden sicher schwerer. In den kommenden zehn Tagen haben wir die direkten Duelle mit unseren Verfolgern. Am Ende des Jahres sieht man dann vielleicht schon klarer wo wir stehen", sagte Schwenker.

Bereits zur Halbzeit hatten die "Zebras" mit acht Toren Vorsprung die Weichen auf ihren zehnten Bundesligaerfolg und den 21. Pflichtspielsieg in Folge gestellt. Die 10 250 Zuschauer in der ausverkauften Ostseehalle sahen gegen den Tabellensiebten einen deutlichen Klassenunterschied. Dabei verhinderte der Göppinger Schlussmann Michal Shejbal mit 17 Paraden noch Schlimmeres. Auf Kieler Seite war Torhüter Thierry Omeyer der überragende Mann.

Flensburg setzt Siegesserie fort

Flensburg setzte am Sonntagnachmittag seine Siegesserie gegen Magdeburg fort. Seit zweieinhalb Jahren haben die Norddeutschen nicht mehr gegen den SCM verloren. Vor 7 500 Zuschauern in der Magdeburger Bördelandhalle konnten je sieben Tore von Grzegorz Tkaczyk, Joel Abati und Christoph Theuerkauf die Niederlage nicht verhindern. Lars Christiansen war mit acht Toren bester Werfer der Flensburger. Der HSV Hamburg zog durch seinen 36:23 (18:11)-Sieg gegen die SG Kronau/Östringen am SCM vorbei auf Platz vier.

Anschluss an das Top-Duo hielt Nordhorn, das beim 38:33 gegen den TBV Lemgo seinen fünften Sieg hintereinander einfuhr. Das Team von Trainer Ola Lindgren sicherte sich den Erfolg durch eine starke Leistung in der zweiten Halbzeit. Zur Pause hatte es beim Stand von 19:15 für Lemgo noch nach einem Sieg des Tabellenachten ausgesehen. "Es konnte mit den Niederlagen gegen Lemgo ja nicht ewig weitergehen - jede Serie reißt einmal", erklärte Lindgren nach dem ersten Nordhorner Heimsieg gegen den TBV seit sechs Jahren.

Mit einem Auswärtssieg bei Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten hatte Gummersbach seine Position in der Spitzengruppe der Liga bereits am Freitag gefestigt. Der ungefährdete 34:26-Erfolg des VfL war für Trainer Alfred Gislason eine gelungene Generalprobe für das Spitzenspiel gegen den HSV Hamburg am kommenden Mittwoch: "Das war eine sehr gute Leistung von uns, auf die sich aufbauen lässt. Jetzt konzentrieren wir uns auf das schwere Heimspiel gegen Hamburg."

HSV siegt deutlich gegen Kronau/Östringen

Der HSV zog am Sonntag mit einem deutlichen 36:23 (18:11) gegen die SG Kronau/Östringen nach. Kyung-Shi Yoon, der am Mittwoch auf seinen langjährigen Arbeitgeber aus dem Oberbergischen trifft, war mit elf Toren erfolgreichster Werfer der Hamburger. Mariusz Jurasik traf fünfmal für Kronau.

Unterdessen konnte der Wilhelmshavener HV einen weiteren Schritt aus der Abstiegszone machen. Gegen den TV Großwallstadt sprang ein 25:23 (13:13) heraus. Die HSG Düsseldorf setzte sich durch einen knappen 25:24 (12:10)-Sieg gegen MT Melsungen weiter vom Tabellenkeller ab. Das gelang auch der HSG Wetzlar durch einen 32:31 (15:15)-Erfolg gegen den Vorletzten Eintracht Hildesheim.

© SID

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