Handball Bundesliga
Flensburg wird Vize-Meister - Gummersbach verliert

Am letzten Spieltag der Handball-Bundesliga hat sich die SG Flensburg-Handewitt durch einen 36:26-Sieg gegen Concordia Delitzsch die Vize-Meisterschaft gesichert. Der VfL Gummersbach verlor 29:31 bei Meister THW Kiel.

In der Handball-Bundesliga hat sich die SG Flensburg-Handewitt nach einem spannenden Fernduell mit Rekordmeister VfL Gummersbach am letzten Spieltag die Vize-Meisterschaft geholt. Der Champion von 2004 löste seine Pflichtaufgabe gegen Schlusslicht Concordia Delitzsch beim 36:26 (20:11) souverän und profitierte von Gummersbachs 29:31 (16:17)-Niederlage bei Meister THW Kiel. Flensburg beendete damit zum sechsten Mal in zehn Jahren eine Saison auf dem zweiten Platz.

Den letzten vakanten Europapokal-Platz eroberte überraschend die SG Kronau/Östringen. Der Aufsteiger stürzte durch ein 36:25 (21:13) gegen den TuS N-Lübbecke die zuvor punktgleiche HSG Nordhorn, die ihre Chance durch eine 20:28 (11:15)-Pleite bei Frisch Auf Göppingen verspielte, vom sechsten Platz. Der TV Großwallstadt hatte trotz seines 29:27 (17:9)-Erfolgs beim TBV Lemgo bei Punktgleichheit die schlechtere Tordifferenz gegenüber Kronau. Lemgos Triumph im EHF-Pokal hatte die Qualifikation über den sechsten Rang erst möglich gemacht.

Wilhelmshaven muss zittern

Um den Klassenerhalt zittern muss weiterhin der Wilhelmshavener HV, der die Saison nach der 19:30 (5:14)-Niederlage bei MT Melsungen auf dem 16. Platz beendete. In der Relegation trifft der WHV nun auf Bayer Dormagen, das im Duell der Zweitliga-Zweiten um die Chance auf den Aufstieg gegen die Ahlener SG die Oberhand behalten hatte. Die vor dem Saisonfinale ebenfalls noch gefährdeten Klubs HSG Düsseldorf (23:25 gegen VfL Pfullingen), HSG Wetzlar (25:29 gegen Pokalsieger HSV Hamburg) und GWD Minden (27:30 gegen den SC Magdeburg) hatten trotz ihrer Abschlussniederlagen Glück im Unglück.

Damit vertreten Kiel, Gummersbach und Flensburg-Handewitt den deutschen Handball in der kommenden Saison in der Champions League. Die viertplatzierten Magdeburger, Lemgo und Kronau treten im EHF-Pokal an. Delitzsch und Pfullingen standen seit Wochen als Absteiger fest.

© SID

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