Handball Bundesliga
Göppingen stoppt die Füchse Berlin

Die Füchse Berlin mussten in der Handball-Bundesliga eine 25:27-Pleite bei Frischauf Göppingen hinnehmen. Für den Tabellenzweiten war es die erste Niederlage seit vier Spielen.

Dämpfer für die Füchse Berlin im Meisterschaftskampf der Handball-Bundesliga: Die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison kassierte beim 25:27 (13:12) bei FA Göppingen ihre zweite Niederlage. Dadurch vergrößerte sich der Rückstand des Tabellenzweiten (23:5 Punkte) auf Spitzenreiter HSV Hamburg (26:2) auf drei Zähler. Göppingen bleibt nach dem zehnten Saisonsieg Vierter hinter Titelverteidiger THW Kiel.

Champions-League-Teilnehmer SG Flensburg-Handewitt unterlag bei Ex-Meister TBV Lemgo 27:34 (16:18) und verlor mit der fünften Saisonniederlage (18:10 Punkte) den Anschluss an das Spitzen-Quintett. Christoph Theuerkauf war mit sieben Treffer erfolgreichster Werfer bei Lemgo.

Heinevetter: "Uns hat der Siegeswille gefehlt"

Die Berliner verspielten vor 5 000 Zuschauern in der Hohenstaufenhalle einen Sechs-Tore-Vorsprung (19:13/36. Minute). "Wir haben in den letzten 20 Minuten kläglich versagt und zu Recht verloren", sagte Berlins Nationalkeeper Silvio Heinevetter: "Uns hat am Ende ein bisschen der Siegeswille gefehlt. Das hat den Gegner stark gemacht."

Für die Entscheidung sorgte mit dem letzten Treffer Rückraumspieler Lars Kaufmann (4). Der Nationalspieler, der Göppingen nach der Saison in Richtung Flensburg-Handewitt verlässt, hatte wegen einer Schulterverletzung zuletzt wochenlang pausieren müssen. Bei Göppingen war Maximilian Schubert (5/2) der beste Torschütze, bei den Füchsen Sven-Sören Christophersen (7).

Im ersten Spiel nach der überraschenden Beurlaubung von Trainer Michael Biegler verlor der TV Großwallstadt mit 25:26 (9:13) bei Aufsteiger TSG Ludwigshafen-Friesenheim und steckt als Tabellenneunter im Mittelmaß fest. Einen Rang höher steht weiterhin der SC Magdeburg, der beim 28:21 (12:9) gegen die TSV Hannover-Burgdorf zum achten Saisonsieg kam. Im Kellerduell setzte sich die HSG Ahlen-Hamm gegen Tabellenschlusslicht DHC Rheinland mit 26:24 (13:12) durch.

© SID

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