Handball Bundesliga
Gummersbach weiter oben - Magdeburg patzt

Am 11. Spieltag der Handball- Bundesliga gab es kaum Überraschungen. Tabellenführer VfL Gummersbach, Meister THW Kiel und der TBV Lemgo gewannen ihre Spiele klar. Der SC Magdeburg ist dagegen beim Vorletzten VfL Pfullingen ins Straucheln geraten. Der frühere Champions-League-Sieger kam nach sieben Siegen in Folge bei den Schwaben lediglich zu einem 26:26 (14:16) und rutschte auf den vierten Rang ab (18:4).

Rekordmeister Gummersbach behauptete durch den 28:21 (13:13)-Erfolg beim abstiegsbedrohten Wilhelmshavener HV den Spitzenplatz (22:2) vor Pokalsieger SG Flensburg-Handewitt (18:2), der am Dienstag Aufsteiger MT Melsungen 42:27 geschlagen hatte. Neuer Dritter ist nun Titelverteidiger Kiel nach dem 35:27 (19:15) beim TV Großwallstadt. Ex-Meister Lemgo bleibt nach dem 41:26 (17:14) gegen die HSG Düsseldorf als Fünfter ebenso auf Tuchfühlung zur Spitzengruppe wie die HSG Nordhorn (beide 16:6) nach dem 36:28 (20:13) gegen den HSV Hamburg. Im sechsten Spiel des Abends unterlag die SG Kronau/Östringen Frisch Auf Göppingen 26:27 (12:14).

Magdeburg hatte beim VfL Pfullingen nach einer schwachen Vorstellung zwölf Sekunden vor Schluss durch das vierte Tor von Christoph Theuerkauf erstmals 26:25 geführt, bevor dem überragenden Pfullinger Michal Baran mit seinem siebten Tor in der Schlusssekunde der Ausgleich gelang. Auch Rastko Stojkovic traf für den VfL siebenmal. Bei den Magdeburgern ging Stefan Kretzschmar komplett leer aus, neben Theuerkauf trafen auch Grzegorz Tkaczyk, Renato Vugrinec und Christian Sprenger viermal.

Gummersbach mit durchwachsener ersten Halbzeit

Gummersbach hatte in Wilhelmshaven in der ersten Halbzeit wegen zahlreicher Fehler noch Probleme. Nach dem Seitenwechsel zogen die Bergischen das Tempo aber an und kamen noch zum sicheren Sieg. Dabei erzielte Gudjon Valur Sigurdsson zwölf Tore, Daniel Narcisse traf neunmal. Die beiden kompensierten, dass Torjäger Kyung-Shin Yoon nur dreimal erfolgreich war. Der WHV hatte in Oliver Köhrmann (neun) seinen besten Schützen.

Kiel hatte seinen besten Werfer in Marcus Ahlm (sieben), Nikola Karabatic und Kim Andersson (beide sechs). Großwallstadt halfen auch die neun Tore von Alexander Petersson nicht. Für Lemgo waren beim ungefährdeten Sieg Florian Kehrmann (acht), Christian Schwarzer und Michael Binder (beide sieben) die sichersten Werfer. Bei den Düsseldorfern kamen Frank Berblinger und Robert Runge jeweils auf fünf Tore.

Filip wirft Nordhorn zum Sieg

Beim Nordhorner Sieg gegen Hamburg war Jan Filip mit zwölf Toren der überragende Mann. Beim HSV konnte auch Neuzugang Andreas Rastner, der in seinem ersten Spiel wie Jan Schult sechstore erzielte, die erste Niederlage für den neuen Trainer Martin Schwalb nicht verhindern. Göppingen kam bei Kronau/Östringen drei Sekunden vor Schluss durch Volker Michel, der wie Michael Kraus sieben Tore warf, zum Auswärtssieg. Für die Gastgeber, die noch 24:19 geführt hatten, traf Mariusz Jurasik neunmal.

© SID

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