Handball Bundesliga
Gummersbach wieder alleine an der Spitze

Rekordmeister VfL Gummersbach ziert nach dem 42:33 gegen die SG Kronau/Östringen wieder alleine die Tabellenspitze in der Handball-Bundesliga. Verfolger THW Kiel gab sich gegen Melsungen (43:22) ebenfalls keine Blöße.

Die deutschen Rekordmeister VfL Gummersbach und THW Kiel haben in der Handball-Bundesliga am Mittwoch ihre Höhenflüge fortgesetzt, die Verfolger SG Flensburg-Handewitt, TBV Lemgo und SC Magdeburg aber nicht abschütteln können. Vor 12 437 Zuschauern in der Kölnarena setzte sich Gummersbach mit 42:33 (22:17) gegen die SG Kronau/Östringen durch und führt nun die Tabelle wieder allein mit 18:2 Punkten vor Kiel, Flensburg und Lemgo (je 17:3) an. Magdeburg (16:4) belegt den vierten Platz vor der HSG Nordhorn (16:6).

Mühelos fegte Kiel den Neuling MT Melsungen mit 43:22 (21:10) vom Parkett, Flensburg deklassierte vor eigener Kulisse den Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten 42:27 (22:16) und Magdeburg schlug ebenfalls daheim GWD Minden 41:28 (18:12). Lediglich Lemgo musste beim 31:30 (16:17) gegen Gastgeber TuS N-Lübbecke hart kämpfen.

Ihren zehnten Saisonsieg brachten die Gummersbacher letztlich souverän unter Dach und Fach, doch lange hielten die Gäste aus Kronau gut mit. Bester VfL-Werfer war Momir Ilic mit elf Treffern. Acht Tore steuerte der Isländer Gudjon Valur Sigurdsson bei, der vor dem Spiel als "Handballer des Jahres" geehrt wurde.

Während Kiel in der Ostseehalle gegen Melsungen nie in Bedrängnis geriet, ging Lemgo erst nach 40 Minuten in Lübbecke in Führung. Der knappe Vorsprung reichte schließlich, um weiterhin gegen Lübbecke seit über zehn Jahren ungeschlagen zu bleiben. Dabei markierte Logi Geirsson den Siegtreffer per Siebenmeter unmittelbar vor Schluss. Die beste Lemgoer Trefferquote hatte der neunmal erfolgreiche Florian Kehrmann.

Flensburg ließ gegen Balingen keine Zweifel am Sieg aufkommen. Auch die Magdeburger, bei denen Stefan Kretzschmar und Silvio Heinevetter am Mittwoch ihre Verträge verlängerten, dominierten gegen Minden nach Belieben. Bei der Flensburger "Trainingseinheit" traf Torge Johannsen siebenmal, genausoviel Tore markierte auch Grzegorz Tkaczyk für Magdeburg.

© SID

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