Handball Bundesliga
Hamburg erobert die Tabellenspitze

Der HSV Hamburg hat durch einen 37:32-Sieg im Norddderby gegen die SG Flensburg-Handewitt die Tabellenspitze zurückerobert. Lemgo und die Rhein-Neckar Löwen siegten auswärts.

Der HSV Hamburg ist in der Handball-Bundesliga nicht zu stoppen und hat als einziges Team noch eine weiße Weste. Die Hanseaten setzten sich in der Spitzenbegegnung des achten Spieltages vor 13 171 Zuschauern in der erstmals in dieser Saison ausverkauften Color-Line-Arena gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 37:32 (19:15) durch.

Die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb übernahm mit 14:0 Punkten wieder die Tabellenführung vor Meister THW Kiel (13:1), der aber am Sonntag mit einem Sieg in der zweiten Schlagerpartie gegen Altmeister FA Göppingen (12:2) wieder am HSV vorbeiziehen kann. Flensburg weist nach der dritten Saisonniederlage 10:6 Punkte auf.

Ein Sieggarant der Hamburger war der dänische Europameister Hans Lindberg, der bei seinen insgesamt neun Treffern alle acht Siebenmeter verwandelte. Je achtmal trafen der deutsche National-Linksaußen Torsten Jansen und Marcin Lijewski. Beste Schützen der Gäste waren Oscar Carlen (7) und Lars Christiansen (7/4).

Auswärtssiege für Lemgo und die Löwen

Auswärtssiege feierten der TBV Lemgo und die Rhein Löwen. -Neckar Lemgo hat die vergangene 25:34-Heimpleite gegen den HSV Hamburg gut verdaut und setzte sich bei HBW Balingen-Weilstetten 26: 20 (16:9) durch. Überragender Schütze war Weltmeister Holger Glandorf, der nach zuletzt zwei Spielen ohne Torerfolg zehnmal traf.

Mit 11:5 Punkten festigte der TBV seinen Platz in der Spitzengruppe, bleibt aber weiter hinter den Löwen (12:4), die bei Aufsteiger TSV Dormagen zu einem 35:25 (13:15)-Erfolg kamen. Dormagen wehrte sich bis zur 34. Minute (15:16), brach dann aber ein. Herausragender Spieler beim Sieger war Weltmeister-Torwart Henning Fritz, der in der 17. Minute ins Spiel kam.

Punktgleich mit Lemgo bleibt Altmeister VfL Gummersbach. Der zwölfmalige Titelträger setzte sich bei MT Melsungen 32:23 (17:12) durch. Wagner und Zrnic waren mit jeweils sieben Treffern die besten Werfer der Oberbergischen.

Eine Revanche für die drei Tage zuvor im DHB-Pokal erlittene 24:33-Niederlage beim TuS N-Lübbecke glückte dem SC Magdeburg. Der erste deutsche Champions-League-Gewinner setzte sich an gleicher Stätte mit 30:29 (15:10) durch und hat damit ein ausgeglichenes Punktekonte (8:8). Bester Werfer der Partie war der Magdeburger Fabian van Olphen (8).

Mit einem 25:25 (10:15) gegen GWD Minden verpasste es der TV Großwallstadt, sich näher an die vorderen Plätze heranzuarbeiten und hatte noch Glück, dass Gregor Schmeißer 34 Sekunden vor Schluss der Ausgleichstreffer glückte. Der ehemalige Europapokalgewinner weist 9:7 Punkte auf, während GWD im Kampf gegen den Abstieg einen wichtigen Zähler errang (5:11).

© SID

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