Handball Bundesliga
HSG Düsseldorf protestiert gegen Spielwertung

Bundesligist HSG Düsseldorf hat Protest gegen die Wertung des ersten Saisonspiels in Gummersbach eingelegt. Der Aufsteiger beruft sich auf die kritische finanzielle Lage beim VfL.

Aufsteiger HSG Düsseldorf hat gegen die Wertung seines ersten Saisonspiels in der Handball-Bundesliga beim VfL Gummersbach (18:31) vom Samstagabend Protest eingelegt. Die Düsseldorfer beziehen sich dabei auf die finanziell angespannte Lage beim VfL. Dort hatten bis zum Sonntag bis auf vier Spieler, mit denen noch verhandelt wird, alle einem teilweisen Gehaltsverzicht zugestimmt.

"Wir haben gegen die Wertung des Spiels Protest eingelegt, wir wollen geklärt sehen, dass der VfL die Gehälter der Spieler bezahlt und die Spielberechtigungen zu Recht bekommen hat. Da bitte ich um Verständnis, wir mussten so handeln", sagte Düsseldorfs Manager Frank Flatten.

Houlet sieht Protest gelassen entgegen

Sein Gummersbacher Gegenüber Francois Xavier Houlet reagierte gelassen. "Die Mannschaft hat gut auf die problematische Situation in der vergangenen Woche reagiert und sich schnell bereit erklärt, dem Verein in der kritischen finanziellen Lage zu helfen. Daher ist auch keine große Unruhe in der Mannschaft entstanden. Ich sehe dem Protest gelassen entgegen. Ich denke, der Protest wird abgeschmettert", sagte Houlet.

Gummersbach hat den Etat für die neue Saison um 300 000 Euro auf 4,2 Mill. gekürzt. Es soll eine Unterdeckung im sechsstelligen Bereich geben. Einen Gehaltsverzicht hatte in der Bundesliga zuvor schon die SG Flensburg-Handewitt bei ihren Spielern durchgesetzt. Sie verzichten aufgrund der finanziell angeschlagenen Situation im Haushaltsjahr 2009/2 010 auf 15 Prozent ihres Gehaltes.

© SID

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