Handball Bundesliga
HSV Hamburg hält Meisterschaft spannend

Die SG Flensburg-Handewitt hat dem THW Kiel durch ein 38:29 bei der HSG Wetzlar die Tabellenführung der Handball-Bundesliga entrissen. Die Kieler spielten beim HSV Hamburg 36:36.

Der HSV Hamburg hat das Rennen um die deutsche Meisterschaft noch einmal spannend gemacht. In einem temporeichen Nordderby gegen Titelverteidiger THW Kiel holte der Vizemeister beim 36:36 (19:19) einen Punkt, bleibt jedoch Dritter. Die "Zebras" fielen mit 49:7 Punkten hinter die SG Flensburg-Handewitt (50:8) auf Platz zwei zurück, haben allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto und müssen nicht mehr gegen eine Top-Mannschaft antreten.

Nach dem schmerzhaften Punktverlust durch das Remis gegen FA Göppingen hat Flensburg einen ungefährdeten 38:29 (21:17)-Erfolg bei der HSG Wetzlar geholt, muss aber auf einen weiteren Ausrutscher des THW hoffen.

Löwen im Kampf um Platz vier weiter vorn

Im Kampf um Platz vier haben die Rhein-Neckar Löwen weiter die Nase vorn: Nach dem Finaleinzug im Europacup der Pokalsieger gewann die Mannschaft von Trainer Juri Schewzow mit 31:27 (13:16) beim TV Großwallstadt und liegt weiter vor der punktgleichen HSG Norhorn (beide 42:16). Der EHF-Pokal-Finalist gewann mit 34:31 (19:16) gegen den VfL Gummersbach.

Der vierte Tabellenplatz könnte zur Qualifikation für die Champions League reichen, falls Kiel den Titel in der Königsklasse erfolgreich verteidigt oder die Europäische Handball-Föderation (EHF) der Bundesliga eine Wild-Card zugesteht.

Der TBV Lemgo fertigte Tusem Essen mit 37:23 (18:8) ab, der Aufsteiger bleibt damit im Tabellenkeller. Göppingen gewann klar mit 30:23 (14:11) gegen Schlusslicht Wilhelmshavener HV. Im Ringen um den Klassenerhalt verlor der Tabellen-16. TuS N-Lübbecke mit 24:25 (12:13) gegen den SC Magdeburg und GWD Minden unterlag mit 31:33 (14:17) bei MT Melsungen. Weiter absgesetzt hat sich Aufsteiger Füchse Berlin durch das 32:30 (16:15) gegen HBW Balingen-Weilstetten.

Hamburg vergibt Sieg in Schlusssekunden

In der Schlusssekunden hätten die Hamburger sogar gewinnen können, doch Iwan Ursic scheiterte freistehend am glänzenden THW-Schlussmann Mattias Andersson. Nach einem 31:34-Rückstand kämpfte sich der HSV trotz Unterzahl nochmal heran. Bereits in der ersten Halbzeit sind beide Mannschaften vor 12 700 Zuschauern in der ausverkauften Arena hohes Tempo gegangen und konnte sich auf ihren treffsicheren Rückraum verlassen. Hans Lindberg traf sechsmal für Hamburg, für den erneuten Champions-League-Finalisten Kiel erzielte Filip Jicha gar elf Tore.

© SID

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