Handball Bundesliga
HSV Hamburg übernimmt Tabellenführung

Der HSV Hamburg hat zumindest für einen Tag die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga übernommen. Der Europapokalsieger der Pokalsieger besiegte am 30. Spieltag TuS N-Lübbecke 31:28 (12:15).

Der HSV Hamburg steht zumindest für einen Tag an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga. Der Europapokalsieger der Pokalsieger feierte am 30. Spieltag beim TuS N-Lübbecke einen hart umkämpften 31:28 (12:15)-Erfolg und zog mit nun 52:8-Punkten vorerst am THW Kiel vorbei. Allerdings kann der Champions-League-Sieger am Sonntag mit einem Erfolg beim TBV Lemgo wieder an die Tabellenspitze zurückkehren.

Flensburg auf Champions-League-Kurs

Dahinter bleibt Europacupfinalist SG Flensburg-Handewitt auf Champions-League-Kurs. Die Norddeutschen verbuchten einen 40:28 (20:11)-Kantersieg über Schlusslicht Eintracht Hildesheim und holten sich mit nun 47:13-Punkten wieder den dritten Tabellenplatz vom SC Magdeburg (46:14) zurück. Der SCM hatte am Freitagabend mit dem 32:21-Erfolg über den Wilhelmshavener HV vorgelegt.

Doch das Rennen um die vier für die "Königsklasse" berechtigenden Plätze bleibt spannend. Hoffnungen darf sich durchaus auch noch der VfL Gummersbach (46:14) machen, der im Verfolgerduell die HSG Nordhorn mit 32:30 (22:13) bezwang. Die SG Kronau-Östringen hat unterdessen den achten Tabellenplatz durch einen 26:21 (11:10)-Sieg über FA Göppingen gefestigt. Im Tabellenkeller hat die HSG Wetzlar nach dem 27:22 (12:14) über GWD Minden das rettende Ufer wieder in Sicht.

In Flensburg sahen 6 200 Zuschauer eine einseitige Partie. Angeführt vom zehnfachen Torschützen Anders Eggert war das Spiel beim Stand von 20:11 bereits zur Pause entscheiden. Spannender ging es dagegen in der Kölnarena zu, wo die Gummersbacher nach einer furiosen ersten Halbzeit im zweiten Durchgang abbauten und Nordhorn wieder ins Spiel brachten. Erst eine Sekunde vor Schluss sorgte Daniel Narcisse mit seinem fünften Treffer für die Entscheidung.

Der HSV tat sich im Spiel bei Lübbecke lange schwer. Nachdem die Hamburger noch zur Pause mit drei Toren in Rückstand lagen, schafften sie in den letzten 20 Minuten die Wende. Bester Werfer war dabei wieder einmal Kyung-Shin Yoon mit zwölf Treffern.

© SID

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