Handball Bundesliga
HSV kassiert Last-Minute-Niederlage in Göppingen

Der HSV Hamburg hat bei Frisch Auf Göppingen durch einen Gegentreffer acht Sekunden vor Schluss knapp mit 35:36 verloren. TBV Lemgo siegte indes 25:20 gegen TV Großwallstadt.

Der deutsche Vizemeister HSV Hamburg hat in der Handball-Bundesliga (HBL) seine weiße Weste verloren und nach sieben Siegen in Serie die erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Im Spitzenspiel bei Frisch Auf Göppingen verlor der HSV nach einer dramatischen Schlussphase 35:36 (15:19), behauptete mit 14:2 Punkten aber wenigstens den zweiten Platz hinter dem Spitzenreiter und Rekordmeister THW Kiel (17:1 Punkte).

Die Gäste lagen schnell mit 1:7 zurück und liefen die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher. Erst zwei Minuten vor Schluss glich der HSV durch Hans Lindberg beim 34:34 zum ersten Mal aus, mussten aber zwei Sekunden vor Schluss durch Michael Thiede den spielentscheidenden Treffer hinnehmen.

Auf Lemgoer Seite war Nationalspieler Lars Kaufmann mit elf Toren der überragende Spieler, für Hamburg traf der Däne Lindberg achtmal.

Lemgo setzt sich in Spitzengruppe fest

Dagegen hat sich der TBV Lemgo mit einem Sieg im Verfolgerduell gegen den TV Großwallstadt in der Spitzengruppe festgesetzt. Der TBV besiegte die Gäste 25:20 (13:10) und rückte mit 13:5 Punkten auf den vierten Platz vor. Bester Werfer der Gastgeber war Vignir Svavasson mit sechs Treffern.

Ebenfalls einen Sieg feierte die HSG Wetzlar vor eigenem Publikum gegen die Füchse Berlin. Die Hessen gewannen das Nachholspiel vom achten Spieltag 27:26 (15:11). Daniel Valo und Michael Allendorf waren siebenmal für die HSG erfolgreich.

© SID

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