Handball Bundesliga
Kiel bleibt Gummersbach auf den Fersen

Durch einen 35:24 (18:12)-Erfolg über den Wilhelmshavener HV bleibt der THW Kiel in der Handball-Bundesliga Spitzenreiter VfL Gummersbach auf den Fersen. Der SC Magdeburg rückte zudem auf Rang drei vor.

In der Handball-Bundesliga bleibt der Titelkampf weiter spannend. Zwar bleibt der VfL Gummersbach nach dem glanzlosen 30:25 (15:12) gegen Kellerkind VfL Pfullingen als einzige Mannschaft der Eliteliga ohne Niederlage (24:2 Punkte), aber die Verfolger THW Kiel (20:2) und SC Magdeburg (20:4) konnten am Sonntag nachlegen.

Titelverteidiger Kiel beherrschte den Wilhelmshavener HV beim 35:24 (18:12) ohne Probleme und verteidigte damit den zweiten Platz. Der SC Magdeburg fand nach dem überraschenden Punktverlust beim VfL Pfullingen in die Erfolgsspur zurück und rückte durch den 32:27 (15:15)-Sieg über Tabellennachbar HSG Nordhorn auf Rang drei vor. Einen Punkt hinter Magdeburg liegt DHB-Pokalsieger Flensburg, der im spannenden Nordderby beim HSV Hamburg trotz einer Fünf-Tore-Führung in der 48. Minute nicht über ein 27:27 (14:12) hinauskam.

Lemgo siegt in Melsungen

Ex-Meister TBV Lemgo bleibt durch den 35:26 (18:16)-Auswärtserfolg bei MT Melsungen auf Tuchfühlung zur Spitzengruppe, der TV Großwallstadt stellte mit dem 29:27 (13:12) bei GWD Minden den Anschluss ans Tabellenmittelfeld her. Die HSG Düsseldorf unterlag dem starken Aufsteiger SG Kronau/Östringen 29:30 (17:13).

"Es reicht eben nicht, nur schön zu spielen. Der HSV hat gezeigt, wie man kämpft. Für uns hätte es noch viel schlimmer kommen können", sagte der wütende Flensburger Geschäftsführer Thorsten Storm nach dem verschenkten Sieg des Champions-League-Teilnehmers vor 10 769 Zuschauern in der Hamburger Colorline Arena.

Rastner sichert Hamburg den Punktgewinn

Ausgerechnet der erst vor zwei Wochen vom hessischen Regionalligisten TV Petterweil verpflichtete Oldie Andreas Rastner bescherte dem HSV mit seinem achten Treffer in letzter Sekunde den Punktgewinn. "Es ist schon geil, sowas vor so vielen Zuschauern noch einmal erleben zu dürfen", meinte der 37-jährige Rastner, der erst vor 14 Tagen als Ersatz für den verletzten Kreisläufer Bertrand Gille geholt worden war.

Auch der neue HSV-Trainer Martin Schwalb war zufrieden. "Jetzt weiß meine Mannschaft, dass sie Spiele noch drehen kann", sagte der frühere Wallauer Coach, der sich auch über das gelungene Comeback von Nationalspieler Torsten Jansen (Haarriss im Schienbein) freute. Zumindest einen Sieger hatten die Flensburger in ihren Reihen: Marcin Lijewski gewann das Familienduell gegen seinen Bruder Krzystof (HSV) mit 6:5 Toren.

© SID

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