Handball Bundesliga
Kiel patzt, Hamburg überzeugt

Meister THW Kiel kam am ersten Spieltag der Handball-Bundesliga gegen den TV Großwallstadt nicht über ein 26:26-Unentschieden hinaus. Der Geheimfavorit HSV Hamburg siegte hingegen bei der HSG Nordhorn 27:26.

Der deutsche Handball-Meister THW Kiel konnte zum Bundesliga-Auftakt nicht den erhofften ersten Saisonsieg verbuchen. Der Titelfavorit musste sich mit einem 26:26 (15:9) gegen Ex-Champion THW Großwallstadt begnügen. Dagegen stellte Supercupsieger HSV Hamburg seine gute Form mit einem 27:26 (11:11)-Erfolg bei der HSG Nordhorn unter Beweis. Rekordmeister VfL Gummersbach ließ beim 35:32 (17:17) über Eintracht Hildesheim nichts anbrennen. Auch der SC Magdeburg feierte mit einem 27:24 (11:11) bei MT Melsungen einen gelungenen Saisonstart.

EHF-Cup-Finalist Frisch Auf Göppingen kam gegen HBW Balingen-Weilstetten zu einem mühsamen 35:31 (16:15)-Arbeitssieg. Je siebenmal trafen Silviu Baiceanu für Göppingen und Stefan Kneer für den Aufsteiger. Von Beginn an ungefährdet war dagegen der 29:22 (16:8)-Erfolg der SG Kronau/Östringen gegen die in der vergangenen Saison knapp dem Abstieg entgangene HSG Düsseldorf.

Mit einem 33:29 (15:12)-Sieg beim TuS N-Lübbecke startete der Wilhelmshavener HV. Als Torschützen überragten Sian Tönnesen mit zwölf Treffern für Lübbecke und Bostjan Hribar mit zehn für den WHV.

Kiel verspielt sichere Führung

Kiel steuerte gegen Großwallstadt scheinbar einem sicheren Sieg entgegen. Die Norddeutschen begannen fulminant und lagen zunächst stets deutlich vorn. Beim Stand von 18:13 in der 36. Minute kassierten die Gastgeber in Überzahl allerdings zwei Gegentore. Danach riss der Faden im THW-Spiel, und Großwallstadt konnte sogar 24:22 in Führung gehen, ehe Kiel noch einen Punkt rettete.

Eine Woche nach dem Supercuperfolg gegen Kiel feierte der HSV einen glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg. Die Hanseaten gingen erst fünf Minuten vor dem Spielende in Führung und verteidigten dann den Vorsprung erfolgreich.

Gummersbach siegt trotz Abwehrproblemen

Gegen Aufsteiger Hildesheim tat sich Gummersbach lange schwer. Mit dem ausgezeichneten Torwart Nikolas Katsigiennis im Rücken führten die Gäste in der ersten Halbzeit teilweise mit drei Tore Vorsprung. Erst nach der Pause bekam der VfL die Abstimmungsprobleme in der Abwehr in Griff und siegte am Ende sicher. Garanten für den guten Start war Daniel Narcisse mit zehn und Gudjon Valur Sigurdsson mit neun Toren.

In Melsungen dominierte Magdeburg erst in der Schlussphase. Die ohne ihren am Mittwoch am Meniskus operierten Spielmacher Vladica Stojanovic angetretenen Gastgeber hielten bis zur 56. Minute mit, kassierten dann aber drei Tore in Folge.

© SID

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