Handball Bundesliga
Kiel siegt im Spitzenspiel gegen Flensburg

In der Handball-Bundesliga hat Rekordmeister THW Kiel das Spitzenspiel gegen den Erzrivalen SG Flensburg-Handewitt knapp mit 30:28 (15:14) gewonnen.

Rekordmeister THW Kiel hat sich im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga gegen seinen ärgsten Konkurrenten SG Flensburg-Handewitt durchgesetzt. Mit 30:28 (15:14) gewann das Team von Trainer Zvonimir Serdarusic in einer abwechslungsreichen Partie gegen den Erzrivalen und hat nun beste Chancen auf die 14. deutsche Meisterschaft. Durch den 35. Sieg im 59. Nordderby haben die "Zebras" bei einem Spiel mehr nun drei Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Flensburg.

Karabatic mit elf Treffern Erfolgsgarant

Vor 10 250 Zuschauern in ausverkaufter Halle war Rückraum-Ass Nicola Karabatic als bester Torschütze (11 Treffer) einer der Erfolgsgaranten auf Seiten des THW. Daneben überzeugten vor allem Kreisläufer Marcus Ahlm (6) und Torwart Thierry Omeyer, der wieder ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft war. Erfolgreichste Werfer bei der SG waren Blazenko Lackovic, Lars Christiansen und Alexander Petersson mit jeweils fünf Toren. "Die Meisterschaft ist weiterhin offen",sagte der dänische Europameister Christiansen nach der Niederlage.

Die Gastgeber waren vor allem am Ende der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit das cleverere Team und stellten dabei in wenigen Minuten die Weichen auf Sieg. Nachdem die Flensburger im ersten Durchgang zumeist in Führung gelegen hatten, konnten sie in den letzten zwei Minuten vor der Pause ihre Führung trotz Überzahl nicht behaupten. Zu allem Überfluss verloren sie auch noch Marcin Lijewski, der sich in den ersten 30 Minuten drei Zeitstrafen einhandelte und daraufhin Rot sah.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste zunächst völlig von der Rolle und kassierten nach einer 17:16-Führung sieben Tore in Folge, sodass die Begegnung beim 23:17 für Kiel schon gelaufen schien. Doch Flensburg drehte noch einmal auf und kam erneut heran. Erst in der Schlussphase bekam der THW das Spiel mit Routine wieder in Griff und machte den Sieg endgültig perfekt.

Am Rande der Partie vermeldeten die Kieler die Verpflichtung des schwedischen Nationalspielers Fredrik Larsson von Hammarby IF ab der Saison 2009/2 010. Der 23-Jährige wurde für drei Jahre unter Vertrag genommen und soll mittelfristig die Spielmacher-Rolle von Stefan Lövgren übernehmen.

Unterdessen haben die Rhein-Neckar Löwen ihre Ambitionen auf die erneute Europacup-Qualifikation unterstrichen. Der Europapokal-Viertelfinalist setzte sich mit 40:35 (19:14) gegen Aufsteiger Füchse Berlin durch und festigte mit 31:15 Punkten Rang fünf. Im Abstiegskampf hat der Wilhelmshavener HV im dritten Spiel mit dem ehemalige Nationalspieler Klaus-Dieter Petersen auf der Trainerbank den ersten Sieg geholt. Gegen die TuS N-Lübbecke setzten sich die Norddeutschen mit 23:19 (12:11) durch und verbesserten sich mit 12:32 Punkten vom vorletzten auf den 15. Rang.

© SID

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