Handball Bundesliga
Kiel und Flensburg bauen ihre Serien aus

Ohne Punktverlust führt der THW Kiel die Tabelle der Toyota Handball-Bundesliga vor der SG Flensburg-Handewitt an. Gegen die Rhein-Neckar Löwen kam der Meister allerdings nur zu einem knappen 26:25-Erfolg.

Die Nord-Klubs haben die Handball-Bundesliga in der vergangenen Saison dominiert - und auch 2007/2 008 scheinen sie den Ton wieder anzugeben. Die Vormachtstellung übernimmt dabei einmal mehr der THW Kiel. Der Champions-League-Sieger setzte sich allerdings nur mit Mühe bei den ambitionierten Rhein-Neckar Löwen 26:25 (13:14) durch und wahrte mit 10:0 Punkten an der Tabellenspitze seine "weiße Weste".

Nordrivale SG Flensburg-Handewitt bleibt nach einem erst in der Schlussphase deutlichen 41:31 (21:19)-Erfolg gegen HBW Balingen-Welstetten mit 8:0 Zählern erster Verfolger des Rekordmeisters, auf Platz drei liegt die HSG Nordhorn (7:1) nach einem 30:27 (17:13) bei der HSG Wetzlar.

Zweite Pleite für Lemgo

FA Göppingen (7:3) eroberte sich durch ein 36:20 (15:10) gegen TuS N-Lübbecke Platz vier vor dem HSV Hamburg (6:0) zurück. Der Vizemeister hatte bereits zum Auftakt des vierten Spieltages am Dienstag beim SC Magdeburg 29:24 gewonnen.

Nur knapp konnte unterdessen Ex-Meister VfL Gummersbach (5:5) einen kompletten Fehlstart in die Spielzeit durch einen 24:22 (11:11)-Auswärtserfolg beim Wilhelmshavener HV verhindern. Der TBV Lemgo musste beim 27:31 (13:12) beim TV Großwallstadt schon die zweite Saisonniederlage hinnehmen.

Kiel behält die Nerven

Die ersten Punkte holte sich hingegen GWD Minden beim deutlichen 30:23 (14:9) gegen Aufsteiger Tusem Essen. Wichtige Zähler im Tabellenkeller sicherte sich auch MT Melsungen beim 29:28 (15:12) gegen die Füchse Berlin.

Die Rhein-Neckar Löwen boten eine engagierte Vorstellung und verlangten dem Rekordmeister Kiel alles ab. Angetrieben vom Ex-Kieler Henning Fritz im Tor hielt der Pokalfinalist die Begegnung lange Zeit offen und durfte auch dank der neun Tore des polnischen Vizeweltmeisters Mariusz Jurasik von einer erfolgreichen Revanche für die Niederlage im Supercup (31:41) vor dem Saisonstart träumen. Am Ende behielt der THW aber die Nerven.

© SID

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