Handball Bundesliga
Kiel und Hamburg siegen im Gleichschritt

In der Handball-Bundesliga haben die Spitzenklubs THW Kiel und HSV Hamburg am 31. Spieltag souveräne Siege eingefahren. Kiel bezwang Magdeburg 30:23, während die Hanseaten Gummersbach 37:34 schlugen.

Der THW Kiel hat in der Handball-Bundesliga die Tabellenführung auch nach dem 31. Spieltag verteidigt. Der Champions-League-Sieger und Titelverteidiger ließ dem SC Magdeburg in eigener Halle beim 30:23 (15:14)-Erfolg vor allem im zweiten Durchgang keine Chance, während der Tabellenzweite HSV Hamburg gegen Rekordmeister VfL Gummersbach einen 37:34 (15:14)-Sieg feierte. Kiel (54:8 Punkte) bleibt dank der besseren Tordifferenz Tabellenführer vor dem punktgleichen HSV.

Flensburg verliert überraschend

Die SG Flensburg-Handewitt konnte den dritten Tabellenplatz durch die überraschende 32:34 (14:17)-Niederlage gegen den Wilhelmshavener HV nicht weiter festigen, liegt aber mit 47:13 Zählern weiter einen Punkt vor Magdeburg und Gummersbach.

Die HSG Nordhorn nutzte im Kampf um die vier Champions-League-Plätze die Schwäche der Konkurrenz und zog durch den 28:26 (13:12)-Erfolg gegen die SG Kronau/Östringen nach Punkten mit Magdeburg und dem VfL gleich. Der TBV Lemgo (42:20) muss seine Hoffnungen auf die "Königsklasse" fast schon begraben. Bei Frisch Auf Göppingen reichte es nur zu einem 31:31 (16:15).

Im Tabellenkeller trennten sich die HSG Düsseldorf und die HSG Wetzlar 29:29 (15:14) und HBW Balingen-Weilstetten spielte 27:27 (17:9) gegen TuS N-Lübbecke. Schlusslicht Eintracht Hildesheim unterlag dem TV Großwallstadt in eigener Halle 24:31 (12:18). GWD Minden bezwang unterdessen MT Melsungen deutlich mit 34:25 (17:13).

Champions-League-Sieger Kiel setzte sich vor 10 250 Zuschauern in der Ostseehalle erst Mitte der zweiten Hälfte vom SCM ab. Mit sieben Toren war Rückraumspieler Nikola Karabatic einmal mehr bester Werfer der Norddeutschen.

In Hamburg sahen 10 479 ein hochspannendes aber nicht hochklassiges Spiel. Beide Seiten leisteten sich viele technische Fehler und so waren es bei Hamburg vorrangig Spieler aus der zweiten Reihe, die das Spiel bestimmten. Bruno Souza (6 Tore) und der in der kommenden Saison zum VfL wechselnde Roman Puntgartnik (11) waren beste Akteure bei den Norddeutschen.

© SID

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