Handball Bundesliga: Kiel und Hamburg sind nach EM-Pause in guter Form

Handball Bundesliga
Kiel und Hamburg sind nach EM-Pause in guter Form

Der THW Kiel ist zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga geklettert. Vizemeister HSV Hamburg verbesserte sich auf den zweiten Platz.

Beim Rückkehr in den Bundesliga-Alltag haben die Handballer des THW Kiel und des HSV Hamburg nach sechs Wochen EM-Pause jeweils einen Sieg gefeiert. Triple-Sieger THW setzte sich mit 33:30 (16:14) beim SC Magdeburg durch und übernahm mit 34:6 Punkten zumindest vorübergehend die Tabellenführung von der SG Flensburg-Handewitt (33:5). Der punktgleiche Vizemeister Hamburg verbesserte sich durch das 31:26 (15:13) beim TV Großwallstadt auf Platz zwei. Flensburg greift erst am Mittwoch bei HBW Balingen-Weilstetten wieder ins Geschehen ein.

Baur bei Trainer-Debüt mit Niederlage

Das Trainer-Debüt von Nationalspieler Markus Baur beim TBV Lemgo (24:14) hingegen missglückte: Mit 37:41 (20:22) mussten sich die Ostwestfalen bei MT Melsungen geschlagen geben. Der Tabellenvierte HSG Nordhorn leistete sich beim 31:32 (15:15) bei Frisch Auf Göppingen einen Ausrutscher, die fünftplatzierten Rhein-Neckar Löwen (27:13) halten durch einen 32:27 (17:14)-Erfolg gegen Aufsteiger Tusem Essen Anschluss an die Spitzenplätze. GWD Minden (11:29) sammelte durch einen 30:26 (15:13)-Sieg gegen Balingen-Weilstetten wichtige Punkte im Abstiegskampf.

In Magdeburg schonte THW-Trainer Noka Serdarusic die deutschen Nationalspieler Dominik Klein und Christian Zeitz weitestgehend. Klein kam nur für einige Minuten zum Einsatz, Zeitz spielte überhaupt nicht. Beste Werfer waren auf Kieler Seite der slowenische EM-Teilnehmer Vid Kavticnik und Kim Andersson mit je sieben Treffern. Für den SCM traf Damien Kabengele achtmal. Sportdirektor Stefan Kretzschmar saß zum letzten Mal auf der Trainerbank, am Montag übernimmt der Ex-Wilhelmshavener Michael Biegler die Regie.

HSV-Coach Martin Schwalb gönnte Nationalspieler Pascal Hens zunächst eine Pause nach acht EM-Spielen in elf Tagen. Als die Partie jedoch zu kippen drohte, zog "Pommes" ebenso wie Auswahl-Kollege Torsten Jansen noch einmal durch. Beide kamen auf je sieben Tore.

Unbeeindruckt von der Degradierung durch Bundestrainer Heiner Brand nach dem vierten EM-Platz zeigten sich Rolf Hermann mit neun Toren und Michael Kraus, der sechs seiner acht Treffer vom Siebenmeterpunkt erzielte. Melsungens Grigorios Sanikis und Savas Karipidis führten die Gastgeber mit je acht Toren zum Heimsieg.

© SID

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