Handball Bundesliga
Kiel und Nordhorn bleiben in der Erfolgsspur

Der THW Kiel hat seine Tabellenführung in der Bundesliga durch ein 34:25 gegen Aufsteiger Füchse Berlin souverän behauptet. Auch Verfolger HSG Nordhorn bleibt durch einen 35:22-Sieg bei Tusem Essen auf Tuchfühlung.

Die Spitzenteams THW Kiel und HSG Nordhorn haben sich am 14. Spieltag in der Bundesliga keine Blöße gegeben und ihre Partien gegen die beiden Aufsteiger souverän gemeistert. Dabei setzte sich Kiel mit 34:25 (18:12) gegen die Füchse Berlin durch und bleibt mit 24:4 Punkten an der Tabellenspitze. Die HSG gewann ebenso deutlich 35:22 (18:9) bei Tusem Essen und zog mit 23:5 Punkten zumindest vorübergehend am HSV Hamburg und der SG Flensburg-Handewitt vorbei auf Rang zwei.

Der Wilhelmshavener HV und die MT Melsungen trennten sich 37:37 (18:19)-Unentschieden und bleiben im Mittelfeld. Die HBW Balingen-Weilstetten holte durch das 26:23 (12:9) gegen FA Göppingen wichtige Punkte gegen den Abstieg und verbesserte sich auf den 15. Platz.

Karabatic erfolgreichster Kieler

In Kiel führten die "Zebras" schnell 7:2, ließen die Berliner aber bis auf 9:7 herankommen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hielt Berlins Torhüter Petr Stochl die Gäste im Spiel, doch nach zehn Minuten leisteten sich die Triple-Gewinner auf dem Weg zum standesgemäßen Ergebnis keinen Durchhänger mehr. Erfolgreichster Torschütze war Nikola Karabatic mit acht Treffern. Die Füchse Andrius Stelmokas und Konrad Wilczynski kamen auf je fünf Tore.

Chancenlos war der Tusem gegen Nordhorn, der bei einer Demonstration seiner Stärke den ehemaligen Europacup-Sieger problemlos im Griff hatte. Bester Werfer der HSG war Erlend Mamelund mit sechs Toren, für Essen war David Katzirz fünf Mal erfolgreich. In einem ausgeglichenen Spiel in Wilhelmshaven sicherte Oliver Köhrmann mit 15 Toren einen Punkt für die Hausherren, die vier Minuten vor dem Ende noch mit vier Toren zurückgelegen hatten. Bester Werfer für Melsungen war Thomas Klitgaard mit neun Treffern.

Zum dritten Balinger Saisonsieg steuerte Stefan Kneer vor 2 350 Zuschauern sechs Tore bei, selbst zwölf Treffer von Göppingens Dragos Oprea konnten die Niederlage nicht verhindern.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%