Handball Bundesliga
Kiel verteidigt die Spitze erfolgreich

Mit dem Schlusspfiff holte der THW Kiel am 31. Spieltag ein 27:26 bei Aufsteiger Füchse Berlin und verteidigte die Tabellenspitze vor Nordrivale SG Flensburg-Handewitt.

Meister THW Kiel lässt sich auf dem Weg zur Titelverteidigung in der Handball-Bundesliga nicht beirren. Bei Aufsteiger Füchse Berlin rettete sich der Rekordchampion zu einem 27:26 (13:11)-Erfolg und verteidigte mit 55:7 Punkten und ganz viel Glück die Tabellenführung vor Nordrivale SG Flensburg-Handewitt. Die Flensburger (54:8) hatten bereits am Samstag mit einem 33:37 (15:13) beim TV Großwallstadt vorgelegt.

Den Kieler Siegtreffer am 31. Spieltag erzielte Viktor Szilagyi praktisch mit dem Schlusspfiff. "Wir haben am Ende volles Risiko gespielt und dann hatten wir viel Dusel. Wer so viel Dusel hat, kann nicht verlieren", meinte Erfolgscoach Noka Serdarusic und räumte ein: "Das ging an die Substanz."

Zwischenzeitlich hatte der Rekordchampion mit bis zu sechs Toren zurückgelegen, erst drei Minuten vor dem Ende gelang Szilagyi zum 25:25 der Ausgleich. Bester Werfer für die nie aufsteckenden Kieler war Vid Kavticnik mit fünf Treffern, Konrad Wilczynski traf vor 10 000 Zuschauern in einer hektischen Partie sechsmal für die Gastgeber.

Hinter dem Spitzenduo bleibt Vizemeister HSV Hamburg (50:12) sicherer Dritter. Die Hanseaten kamen beim TBV Lemgo allerdings nicht über ein 29:29 (16:17) hinaus. Lemgos früherer Welthandballer Daniel Stephan verbaute dem HSV mit einem verwandelten Siebenmeter 36 Sekunden vor dem Ende den 23. Saisonsieg.

Dennoch war HSV-Trainer Martin Schwalb nicht ganz unzufrieden: "Ich glaube eigentlich, dass wir zwei Punkte verdient gehabt hätten. Aber das Unentschieden hilft uns weiter. Wenn wir Mittwoch gegen die Füchse Berlin gewinnen, sind wir für die Champions League qualifiziert."

© SID

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