Handball Bundesliga
Löwen besiegen Kiel, Hamburg bleibt Erster

Handball-Meister THW Kiel musste gegen die Rhein Neckar Löwen eine 26:29-Niederlage einstecken. Der HSV Hamburg behauptet nach dem 33:29-Sieg gegen Gummersbach die Tabellenführung.

Die Rhein Löwen-Neckar haben im dritten Duell mit dem deutschen Handball-Meister THW Kiel innerhalb von elf Tagen ihren ersten Sieg gefeiert. Dank eines 29:26 (15:14) in Mannheim rückten die Löwen in der Bundesliga vom fünften auf den vierten Platz vor, die Zebras verloren hingegen mit jetzt 22 Punkten den Anschluss an Tabellenführer HSV Hamburg und belegen weiterhin den dritten Rang. Der HSV hatte sich am frühen Abend 33:29 (14:15) beim VfL Gummersbach durchgesetzt und bleibt mit 26 Punkten aus 14 Spielen an der Spitze. Gummersbach belegt mit 17 Punkten Platz sieben.

Ebenfalls erfolgreich war MT Melsungen mit 30:26 (14:12) bei HBW Balingen-Weilstetten. Durch den dritten Saisonsieg (6 Punkte) rückte das Team von Trainer Michael Roth vom letzten auf den 15. Platz vor. Balingen-Weilstetten bleibt mit elf Punkten Tabellenelfter.



Löwen behalten die Oberhand

Nach einer Niederlage (27:30) und einem Unentschieden (30:30) in der Champions League behielten die Löwen in der mit 11 744 Zuschauern besetzten SAP Arena verdient die Oberhand. Patrick Groetzki traf siebenmal ins Kieler Tor des französischen Weltklassekeepers Thierry Omeyer. Milutin Dragicevic war mit acht Treffern erfolgreichster Werfer des Rekordmeisters.

In Gummersbach hatte der HSV im ersten Durchgang noch erhebliche Probleme mit den gut organisierten Gastgebern und lag zur Pause mit 14:15 zurück. Nach dem Wechsel drehte der DHB-Pokal-Sieger auf und fuhr am Ende dank seiner größeren Kraftreserven einen knappen, aber verdienten Erfolg ein.

Bester HSV-Werfer war der dänische Nationalspieler Hans Lindberg mit acht Toren. Aufseiten des VfL war Rückraumspieler Adrian Pfahl (9) am treffsichersten.

In Balingen steuerte der griechische Nationalspieler Savas Karipidis acht Treffer zum wichtigen Erfolg bei. Für Balingen-Weilstetten war Benjamin Herth zehnmal erfolgreich.

© SID

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