Handball Bundesliga
Magdeburg geht in Flensburg unter

Der SC Magdeburg ist im Topspiel der Handball-Bundesliga bei der SG Flensburg/Handewitt unter die Räder gekommen. Die Norddeutschen landeten in heimischer Halle einen klaren 40:30-Erfolg.

Nach dem wohl endgültigen Aus im Kampf um die Meisterschaft vor vier Tagen saß der Frust bei Handball-Bundesligist SG Flensburg/Handewitt tief, im Topspiel gegen den SC Magdeburg haben die Norddeutschen ihrem Ärger Luft gemacht. In eigener Halle deklassierte die SG die Gäste dank einer überragenden zweiten Halbzeit mit 40:30 (15:16) und hat die Qualifikation für die Champions League vor Augen.

Die Flensburger, die am vergangenen Dienstag 25:30 beim TBV Lemgo verloren hatten, weisen nun 52:10 Punkte auf und ließen den Rückstand auf den Nordrivalen THW Kiel (54:4) drei Spiele vor Saisonende immerhin nicht noch größer werden. Erst in der 42. Minute gingen die Gastgeber mit 22:21 erstmals in Führung und warfen vor allem dank Torhüter Dan Beutler und Lars Christiansen (13 Tore) den 25. Saisonsieg heraus.

Kiel legt in Nordhorn nach

Der THW Kiel, der vor dem zwölften Titelgewinn steht und damit mit Rekordmeister VfL Gummersbach gleichziehen würde, muss am Sonntag bei der HSG Nordhorn antreten. Die Lemgoer setzten unterdessen ihre Erfolgsserie fort und fuhren beim 32:25 (15:9)-Erfolg über die SG Kronau/Östringen den achten Sieg in Folge ein. Mit 46:14 Zählern dürfen sich die Ostwestfalen wie die Magdeburger (48:14) noch Hoffnungen auf den dritten Platz machen, der noch zur Champions-League-Teilnahme berechtigt und derzeit von Gummersbach (50:10) belegt wird.

Düsseldorf noch nicht gerettet

Im Kampf gegen den Abstieg punkteten der Wilhelmshavener HV und der VfL Pfullingen/Stuttgart gegen direkte Mitkonkurrenten. Der WHV (19:43 Punkte) setzte sich mit 31:26 (15:11) gegen die HSG Wetzlar (17:54) durch, Pfullingen (14:48) bezwang GWD Minden (19:43) 29:27 (16:9). Die HSG Düsseldorf (17:45) muss nach dem 22:28 (12:13) beim TuS N-Lübbecke dagegen weiter zittern. Der überragende Grieche Alexandros Vasilakis konnte die 21. Saisonniederlage der Rheinländer auch mit neun Treffern nicht verhindern.

Als einziger Absteiger steht bislang Schlusslicht Concordia Delitzsch fest. Auch der Vorletzte muss den Gang in die 2. Liga antreten, der Tabellen-16. hat die Chance, über die Relegation den Klassenerhalt noch im Nachsitzen zu sichern.

© SID

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