Handball Bundesliga
Magdeburg kassiert Heimpleite gegen Flensburg

Ex-Meister SC Magdeburg hat in der Handball-Bundesliga eine 32:37 (16:20)-Niederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt hinnehmen müssen. Der TBV Lemgo siegte derweil klar mit 34:24 (18:11) bei Concordia Delitzsch.

Nur drei Tage nach dem Achtelfinal-K.o. in der Champions League hat Ex-Meister SC Magdeburg auch in der Handball-Bundesliga eine Niederlage einstecken müssen. Zum Auftakt des Nachholspiel-Programms der deutschen Europacup-Teilnehmer war der SCM im "Konzert der Giganten" der große Verlierer und verpasste durch ein 32:37 (16:20) gegen Vizemeister SG Flensburg-Handewitt den Kontakt zur Spitze. Zudem zog der TBV Lemgo mit einem 34:24 (18:11)-Sieg beim Aufsteiger SV Concordia Delitzsch noch an Magdeburg vor.

Gummersbach weiter an der Spitze

In der Tabelle führt weiter Rekordmeister VfL Gummersbach mit 26:2 Punkten. Zweiter ist nun Flensburg-Handewitt (25:3) vor Titelverteidiger THW Kiel (24:2), der erst am Mittwoch Gastgeber gegen HSG Nordhorn ist. Lemgo und Magdeburg (je 20:8) sind die ärgsten Verfolger des Spitzentrios.

In der Magdeburger Bördlandhalle sahen 7 500 Zuschauern ein packendes Schlagerspiel, bei dem beide Teams mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatten. "Ein sehr schnelles Spiel zweier ausgeglichener Mannschaften. Es ist wirklich alles möglich", befand Bundestrainer Heiner Brand zur Halbzeit, obwohl Flensburg zu diesem Zeitpunkt klar auf der Siegerstraße war.

Drangperiode der Hausherren zu kurz

In den letzten zehn Minuten bis zur Pause hatten die Gäste mit einer Wurfbeute von 10:3-Treffern dominiert, doch dann behielt der Bundestrainer recht. "Ob Flensburg das ohne Kreisläufer durchsteht, weiß ich nicht", hatte Brand orakelt. Bis zur 41. Minute kämpfte sich Magdeburg auf 23:26 heran, wobei Flensburg den früh mit Verdacht auf Innenbandabriss ausgeschiedenen Norweger Johnny Jensen schmerzlich vermisste. Doch die Drangperiode der Hausherren war zu kurz, am Ende reichte es nicht mehr zur Wende.

Im Rahmen seiner Möglichkeiten spielte Schlusslicht Delitzsch. Der Neuling war gegen Lemgo zwar letztlich chancenlos, hielt vor 2 278 Zuschauern aber auch ohne der erkrankten Eric Göthel gut mit. Sechsmal traf Lars Melzer für die Hausherren, bei Lemgo dominierte Florian Kehrmann mit sieben Treffern.

© SID

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