Handball Bundesliga
N-Lübbecke lässt Dormagens Träume erneut platzen

Handball-Zweitligist Bayer Dormagen ist wie im Vorjahr in den Relegationsspielen zur Bundesliga gescheitert. TuS N-Lübbecke gewann das Rückspiel 27:26 (14:11) und bleibt damit im Oberhaus.

Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke bleibt erstklassig. Der frühere Europapokalsieger aus Westfalen gewann das Relegationsrückspiel beim Süd-Zweitligisten TSV Bayer Dormagen mit 27:26 (14:11) und machte nach dem 30:28-Erfolg im Hinspiel vor sechs Tagen den umjubelten Klassenerhalt perfekt.

Dormagen, das zuletzt 2001 in der Bundesliga gespielt hatte, war bereits in der Vorjahres-Relegation aufgrund der Auswärtstoreregelung unglücklich am Wilhelmshavener HV gescheitert. 2007 fehlte Bayer im letzten Ligaspiel ein Tor bei Süd-Meister Tusem Essen zum Aufstieg, in der ersten Relegationsrunde setzte sich Dormagen gegen den Stralsunder HV (31:31/30:27) durch.

Erbitterter Kampf um jeden Ball

Vor 2 550 Zuschauern im ausverkauften und extrem stickigen Sportcenter lieferten sich die Teams einen erbitterten Kampf um jeden Ball. Anfang der zweiten Halbzeit zog Lübbecke, das nach der Pleite 2001 (als TuS Nettelstedt) mit neuem Namen 2002 und zuletzt 2005 in die Bundesliga zurückgekehrt war, auf vier Tore Differenz (16:12) davon und sorgte für die Vorentscheidung.

Dormagen kam zwar wieder heran und ging sogar in Führung (25: 24), schaffte die Wende aber nicht mehr. Beste Werfer für die Gäste waren Nationalspieler Rolf Hermann (7) sowie Thorir Olafsson (6), für den TSV traf David Breuer (6) am häufigsten.

Eine letzte Chance haben die Dormagener aber noch: Der TV Kirchzell hat Einspruch gegen die Wertung von 13 Spielen der 2. Bundesliga Süd eingelegt, in denen der TV Willstätt-Ortenau (auch bei einem Sieg gegen Dormagen) Spieler ohne eine Spielberechtigung eingesetzt haben soll. Der TVK will nun vor das Bundessportgericht ziehen, ein positiver Bescheid würde Bayer nachträglich auf Platz eins der Zweitliga-Tabelle spülen.

© SID

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