Handball Bundesliga
Positive A-Probe in der Bundesliga bestätigt

Die Gerüchte um eine positive A-Probe in der Handball-Bundesliga sind vom Deutschen Handball-Bund (DHB) bestätigt worden. Es soll sich um einen Spieler des TBV Lemgo handeln.

Der Deutsche Handball-Bund (DHB) hat einen Tag nach ersten Gerüchten die positive A-Probe eines Bundesligaspielers bestätigt. Dabei handele es sich "nur um eine sogenannte Spezifische Substanz" (Octopamine), daher gäbe es keine automatische Sperre oder vorläufige Suspendierung und der Spieler sei vorerst weiterhin einsetzbar. Die Untersuchung der Probe hatte das Institut für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln vorgenommen und das Ergebnis dem DHB mitgeteilt.

Nach Informationen der Hamburger Morgenpost soll die Probe von einem Spieler des TBV Lemgo stammen. Der Verein erklärte auf seiner Homepage: "Zu den Doping-Vorwürfen gegen den tschechischen Nationaltorwart Martin Galia können momentan weder der Spieler selbst noch der Verein eine Stellungnahme abgeben, da sowohl Martin Galia als auch dem TBV Lemgo keinerlei Informationen von offizieller Seite vorliegen." Auch Manager Volker Zerbe wollte sich zu den Verdächtigungen nicht äußern: "Uns wurden nach wie vor keine Erkenntnisse von offizieller Seite mitgeteilt. Somit können wir uns auch nicht entsprechend zu den Vorwürfen äußern."

Warten auf Stellungnahme

Die Regularien sehen vor, dass der betroffene Athlet nun erst eine Stellungnahme abgibt, bevor die B-Probe "möglicherweise im Beisein des Athleten" geöffnet wird. Erst dann entscheidet die Anti-Doping-Kommission über das weitere Verfahren.

"Zu weiteren Details können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage treffen", sagte DHB-Sportdirektor Peter Sichelschmidt. Auch die Handball-Bundesliga (HBL) bestätigte die positive A-Probe im Bundesligabereich.

Nach einem Bericht der Hamburger Morgenpost soll der Spieler nach der Partie der Lemgoer gegen den TV Großwallstadt (34:27) positiv auf das verbotene Mittel Ephedrin getestet worden sein. Dem Athleten würde in diesem Fall eine Sperre von zwei Jahren drohen.

© SID

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