Handball Bundesliga
Spitzentrio der Bundesliga gibt sich keine Blöße

In der Handball-Bundesliga hat es keine Veränderung an der Tabellenspitze gegeben. Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt gewann ebenso wie die Verfolger THW Kiel und HSV Hamburg.

Am 30. Spieltag der Handball-Bundesliga blieben die Überraschungen an der Tabellenspitze aus. Triple-Gewinner und Titelverteidiger THW Kiel gab sich beim 32:27 (15:12) gegen den TBV Lemgo keine Blöße und bleibt mit 51:7 Punkten Zweiter hinter der SG Flensburg-Handewitt (52:8), die jedoch bereits ein Spiel mehr auf dem Konto hat. Der Tabellenführer feierte mit 43:25 (20:10) gegen die MT Melsungen seinen höchsten Saisonsieg.

Ebenfalls souverän setzte sich der HSV Hamburg 38:25 (16:14) gegen TuS N-Lübbecke durch und hält nach dem Unentschieden gegen Kiel als Dritter (49:11) Anschluss ans Spitzenduo. Der VfL Gummersbach zog durch einen 34:29 (17:15)-Erfolg gegen FA Göppingen an Lemgo vorbei auf Platz sechs.

Die Rhein-Neckar Löwen und die HSG Nordhorn leisteten sich im Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz vier, der schon zur Champions-League-Qualifikation reichen könnte, keinen Ausrutscher. Die Löwen erkämpften sich einen 27:25 (12:13)-Sieg gegen den SC Magdeburg, der Achter bleibt, und liegen mit 44:16 Zählern weiter vor der punktgleichen HSG. Nordhorn setzte sich 28:24 (15:12) bei HBW Balingen-Weilstetten durch. Im Kampf um den Klassenerhalt musste sich der Wilhelmshavener HV mit einem 27:27 (12:14) gegen die HSG Wetzlar zufrieden geben und bleibt Tabellenletzter.

Kiel macht von Beginn an Druck

Für den THW war vor 10 250 Zuschauern Nikola Karabatic mit acht Treffern der beste Werfer. Logi Geirsson traf für Lemgo sechsmal. Mit einem 5:0-Blitzstart gaben die Flensburger von Beginn die Richtung vor und gingen vor 6 300 Zuschauern bereits vor der Pause erstmals mit zehn Toren in Führung (18:8/26.). Bester SG-Torschütze war der dänische Europameister Lars Christiansen mit 13 Treffern.

Die Hamburger machten dank eines 7:1-Laufs zu Beginn der zweiten Halbzeit den Erfolg gegen Lübbecke perfekt. Bei den Gastgebern, denen man den Kräfteverschleiß durch Champions League und Spitzenspiel gegen Kiel anmerkte, war Christiansens Nationalmannschaftskollege Hans Lindberg mit acht Toren bester Werfer.

Die Rhein-Neckar Löwen entschieden das Spiel gegen den SCM erst in den letzten zehn Minuten und profitierten in der Schlussphase von einer doppelten Unterzahl der Gäste. Vor 11 956 Zuschauern in Mannheim war Mariusz Jurasik mit sieben Toren bester Löwen-Werfer, für Magdeburg trafen Damien Kabengele und Alexandros Vasilakis auch je sieben Mal. An Nordhorns Sieg war Weltmeister Holger Glandorf mit zehn Toren entscheidend beteiligt.

© SID

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