Handball Bundesliga
Spitzentrio mit klaren Siegen in die EM-Pause

Die Spitzenklubs der Handball-Bundesliga haben sich am letzten Spieltag vor der EM-Pause keine Blöße gegeben. Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt sowie die Verfolger THW Kiel und HSV Hamburg feierten lockere Siege.

Mit mühelosen Siegen hat sich das Spitzentrio der Handball-Bundesliga in die knapp vierwöchige EM-Pause verabschiedet. Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt gewann 40:27 (18:12) beim Wilhelmshavener HV und liegt mit 33:5 Punkten weiter einen Zähler vor den Europapokalsiegern THW Kiel und HSV Hamburg (beide 32:6). Der deutsche Meister aus Kiel setzte sich mit 33:21 (17:8) gegen den TV Großwallstadt durch, der HSV ließ dem Tabellenelften MT Melsungen beim 38:25 (23:10) ebenfalls keine Chance.

Einen Rückschlag mussten die weiterhin viertplatzierte HSG Nordhorn (28:10) und die Rhein-Neckar Löwen (25:13) auf Rang fünf hinnehmen. Nordhorn unterlag 30:31 (15:12) bei der abstiegsbedrohten TuS N-Lübbecke, die Löwen mussten sich mit 33:35 (15:16) bei HBW Balingen-Weilstetten geschlagen geben. Der TBV Lemgo durch ein 27:19 (11:12) gegen die HSG Wetzlar und der VfL Gummersbach (je 24:14) mit einem 32:25 (18:13) gegen GWD Minden verkürzten ihren Rückstand auf die Löwen.

Essen schöpft neue Hoffnung

Tusem Essen holte mit dem 35:30 (14:11) gegen den SC Magdeburg den dritten Saisonsieg und schöpfte neue Hoffnung im Abstiegskampf, Mitaufsteiger Füchse Berlin setzte sich mit 27:23 (16:12) gegen FA Göppingen durch und bleibt auf Rang 14.

Von Beginn an stellten die Flensburger beim ersatzgeschwächten WHV ihre Dominanz unter Beweis und verteidigten auch dank sechs Toren von Lars Christiansen ihren Vorsprung auf die norddeutschen Konkurrenten. Für Wilhelmshaven war Gylfi Gylfason mit acht Treffern bester Werfer.

Yoon erzielt 14 Tore für Hamburg

In Hamburg nahm Melsungen zwei HSV-Angreifer in Manndeckung, die Gastgeber ließen sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Angeführt von Kyung-Shin Yoon mit 14 Toren und mit dem Rückhalt von Nationaltorhüter Johannes Bitter kam Hamburg zu einem ungefährdeten Sieg.

Keine Blöße gab sich auch Triple-Gewinner Kiel: Gegen den Altmeister Großwallstadt trug sich der französische Handball-Star Nikola Karabatic acht Mal in die Torschützenliste ein, je vier Tore von Heiko Grimm und Andreas Kunz vom TVG konnten die Niederlage der Gäste nicht verhindern.

In Lübbecke reichten auch zwölf Treffer des Nordhorners Jan Filip nicht zum Punktgewinn, für die Gastgeber erzielte Dusan Tomic sieben Tore. Gummersbach übernahm nach einer Viertelstunde in der Kölnarena das Kommando. Bester Werfer war Vedran Zrnic mit acht Toren. Lemgo drehte das Spiel in der zweiten Halbzeit auch dank fünf Toren von Lasse Boesen und vier von Carsten Lichtlein gehaltenen Siebenmetern.

© SID

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