Handball Bundesliga
Strobel heuert in Lemgo an

Handball-Bundesligist TBV Lemgo setzt weiter auf deutsche Nationalspieler. Die Ostwesfalen nahmen Martin Strobel von Ligakonkurrent HBW Balingen-Weilstetten ab der kommenden Saison für zwei Jahre unter Vertrag.

Handball-Bundesligist TBV Lemgo hat Rückraumregisseur Martin Strobel von Ligakonkurrent HBW Balingen-Weilstetten ab der kommenden Saison für zwei Jahre verpflichtet. Damit sicherte sich der frühere Meister bereits den neunten aktuellen Auswahlakteur des Deutschen Handball-Bundes (DHB).

Der 21 Jahre alte Strobel, dem Angebote zahlreicher Bundesligisten vorlagen, wurde 2006 Junioren-Europameister, in diesem Jahr gewann er mit dem Nachwuchs WM-Silber und gab im April sein Debüt im Weltmeisterteam von Bundestrainer Heiner Brand.

"Eines der größten deutschen Talente auf der Mittelposition"

"Martin ist mit Sicherheit eines der größten deutschen Talente auf der Mittelposition. Wir planen den Erfolg langfristig und setzen dabei nach Möglichkeit auf junge deutsche Spieler", sagte TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe. Strobel bezeichnete seinen Wechsel als "nächsten Schritt. Und der TBV Lemgo hat einiges vor in der Zukunft. Zudem sehe ich für mich mit Markus Baur als Trainer die große Chance, mich entsprechend weiterzuentwickeln".

In Lemgo, das zuletzt schon mit der Verpflichtung von Nationalmannschaftskapitän Markus Baur als Trainer und Sportdirektor sowie dem Wechsel des früheren Welthandballers Daniel Stephan ins Amt des sportlichen Leiters für Aufsehen gesorgt hatte, gehören neben Strobel auch Torhüter Carsten Lichtlein sowie Florian Kehrmann, Michael Kraus, Sebastian Preiß, Rolf Hermann, Lars Kaufmann, Michael Hegemann und Sven-Sören Christophersen aus der Nationalmannschaft zum Kader. Unter anderem tauchte zuletzt zudem der Name des Weltmeisters Dominik Klein vom THW Kiel als Wechselkandidat zum TBV auf.

Bereits in den 90er Jahren hatten die Ostwestfalen mit zahlreichen deutschen Nationalspielern wie Stephan, Baur und dem heutigen Geschäftsführer Volker Zerbe große Erfolge gefeiert und so den Beinamen "TBV Deutschland" erhalten.

© SID

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