Handball Bundesliga
TBV Lemgo verpasst den Anschluss nach oben

Der TBV Lemgo musste sich gegen den VfL Gummersbach mit einem 26:26 (12:11) zufrieden geben. Der abstiegsgefährdete SC Magdeburg bezwang MT Melsungen mit 37:29 (16:13).

Der TBV Lemgo tritt in der Handball-Bundesliga auf der Stelle. Der Ex-Meister musste sich im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten VfL Gummersbach mit einem 26:26 (12:11) zufrieden geben, rückte aber dennoch mit 18:8 Punkten auf den vierten Tabellenplatz vor. Der zwölfmalige deutsche Meister aus dem Oberbergischen weist als Tabellendritter hinter dem Führungduo aus Kiel (23:1) und Hamburg (20:2) nunmehr 19:7 Zähler auf.

Gummersbach sah in der Schlussphase vor rund 4 000 Zuschauern bei einer 26:23-Führung bereits wie der sichere Sieger aus. Doch der TBV kämpfte sich heran und kam in den letzten Sekunden durch den fünften Treffer von Martin Strobel noch zum umjubelten Ausgleich. Neben Strobel traf bei Lemgo auch Mark Schmetz fünfmal. Beim VfL trafen Vedran Zrnic (7/3) und Viktor Szilagyi (6) am besten.

Im zweiten Spiel des Abends holte sich der SC Magdeburg zwei wichtige Zähler, um sich von der Abstiegszone abzusetzen. Der erste deutsche Champions-League-Gewinner bezwang den Mitkonkurrenten MT Melsungen mit 37:29 (16:13). Bester Schütze beim Sieger waren Fabian van Olphen und Yves Grafenhorst, die jeweils acht Tore warfen. Bei den Gäste war Grigoris Sanikis mit sieben Toren sicherster Schütze.

© SID

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