Handball Bundesliga
THW Kiel überrennt die "Gladiators"

Nach nur zwei Tagen wurde der Rekord des torreichsten Spiels in der Geschichte der Handball-Bundesliga wieder eingestellt. THW Kiel demontierte den SC Magdeburg mit sage und schreibe 54:34.

Nur zwei Tage währte der Tor-Rekord in der Handball-Bundesliga, aufgestellt durch die SG Flensburg-Handewitt gegen die SG Kronau/Östringen mit einem 43:40. Doch dann kam der THW Kiel und stellte einen neuen Saisonrekord auf. Am vorletzten Spieltag des Jahres verteidigten die "Zebras" erfolgreich die Tabellenführung und haben nach einer Gala-Vorstellung die inoffizielle Herbstmeisterschaft so gut wie sicher. Die Kieler fegten den SC Magdeburg mit 54:34 (24:19) vom Parkett, während Vizemeister SG Flensburg-Handewitt im Duell der direkten Verfolger mit 32:34 (17: 17) gegen den VfL Gummersbach verlor. Die HSG Nordhorn verpasste mit einer 22:25 (12:12)-Niederlage bei der HSG Wetzlar den Anschluss an das Spitzenquartett.

Kiel ist weiterhin Spitzenreiter

In der Tabelle führt Kiel nun mit 30:2-Punkten vor Gummersbach (28:4) und Flensburg (27:5). Magdeburg (22:10) verteidigte trotz der höchsten Bundesliga-Niederlage in der Vereinsgeschichte Rang vier vor dem TBV Lemgo (20:10) und Nordhorn (18:14).

Vor 10 250 Zuschauern in der ausverkauften Kieler Ostseehalle hatten die Gastgeber nach rund 20 Minuten das Spiel im Griff. Bis dahin hatten die Magdeburger in der temporeichen Partie mithalten können.

Doch binnen zehn Minuten bis zur Pause holte Kiel einen Fünf-Tore-Vorsprung heraus und war danach auf dem Weg zum zehnten Sieg in Folge nicht mehr zu stoppen. Nur drei Tage nach dem grandiosen Triumph gegen Gummersbach resignierten die Magdeburger. In der 45. Minute lag der ehemalige Champions-League-Sieger schon mit 29:42 hinten, dann gingen der SCM im Spielrausch der Kieler endgültig unter.

Gummersbach findet zur alten Form zurück

Weitaus spannender verlief die Partie in der Flensburger Campus-Halle. Die Gummersbacher zeigten sich von der ersten Saisonniederlage am Wochenende in Magdeburg gut erholt und lieferten den ersatzgeschwächten Flensburgern einen erbitterten Kampf. Dabei erspielte sich der Rekordmeister bis zur Pause leichte Vorteile, musste in der zweiten Halbzeit aber bis zur 50. Minute meist einem knappen Rückstand hinterherlaufen.

Erst im Finale übernahm der VfL wieder die Initiative. Die Gummersbacher, deren letzter Titelgewinn in der Bundesliga bereits 14 Jahre zurückliegt, zogen bis zur 58. Minute auf 33:30 davon und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.

© SID

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