Handball Bundesliga
Wilhelmshaven verliert, Spannung im Abstiegskampf

Der Wilhelmshavener HV kann nach einer 27:33-Pleite beim SC Magdeburg für die 2. Bundesliga planen. Der Abstiegskampf spitzt sich derweil weiter zu.

Der Abstiegskampf in der Handball-Bundesliga ist an Spannung kaum zu überbieten. Nur der Tabellenletzte Wilhelmshavener HV muss sich langsam aber sicher mit dem Gang in die Zweitklassigkeit abfinden. Die Mannschaft von Trainer Klaus-Dieter Petersen verlor am 33. Spieltag mit 27:33 (12:16) beim SC Magdeburg und hat mit 14:52 Punkten nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

Einen wichtigen Schritt Richtung direkten Klassenerhalt machte Aufsteiger Tusem Essen mit dem 30:28 (14:14)-Erfolg bei der HSG Wetzlar und verbesserte sich auf den 15. Tabellenplatz (17:49). Im Ostwestfalenderby behielt TuS N-Lübbecke bei GWD Minden mit 33:27 (10:16) die Oberhand und liegt nun punktgleich (beide 16:50) auf Rang 17 hinter Minden. Der Letzte und Vorletzte steigen direkt ab, der 16. muss in die Relegation gegen einen Zweitligavertreter.

Im gesicherten Mittelfeld der Tabelle setzte sich die MT Melsungen mit 32:29 (17:14) gegen HBW Balingen-Weilstetten durch und verbesserte sich zumindest vorübergehend auf Platz zehn (28:38). Balingen (22:44) bleibt auf Rang 13.

Wilhelmshaven chancenlos

Der von Verletzungssorgen geplagte WHV konnte nur mit zwei Ersatzspielern in Magdeburg antreten und hatte keine Chance auf die erhoffte Überraschung. Angesichts des Spiels gegen den Tabellenvierten Rhein-Neckar Löwen am letzten Spieltag stehen die Zeichen bei Wilhelmshaven nach sechs Jahren in der Eliteliga auf Abschied.

Minden muss zum Saisonabschluss bei der SG Flensburg-Handewitt antreten und auf einen Sieg der Füchse Berlin in Lübbecke hoffen, um auf dem Relegationsplatz zu bleiben.

© SID

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