Handball Champions League
Deutsches Trio feiert Kantersiege

Dem HSV Hamburg gelang in der Champions League bei Fyllingen Handball mit 48:17 der höchste Sieg der Vereinsgeschichte. Auch Lemgo und Gummersbach gewannen hoch.

Mit einer wahren Torflut haben die deutschen Handball-Klubs am ersten großen Europapokal-Wochenende der Saison aufgetrumpft. Der HSV Hamburg feierte mit dem höchsten Sieg der Vereinsgeschichte im fünften Champions-League-Spiel der Saison den vierten Erfolg. Beim norwegischen Außenseiter Fyllingen Handball gewann die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb 48:17 (25:10) und hält mit nun 8:2 Punkten weiter Kurs auf das Achtelfinale.

Der VfL Gummersbach im Pokalsiegerwettbewerb sowie der TBV Lemgo im EHF-Pokal stehen jeweils vor dem Einzug ins Achtelfinale. Der VfL gewann sein Drittrunden-Hinspiel gegen die Handball-Exoten von KH Kastrioti-Ferizaj aus dem Kosovo 48:21 (22:11) und dürfte im Rückspiel am 21. November ebensowenig Probleme bekommen wie einen Tag später die Lemgoer.

Binder und Hermann mit je neun Treffern

Die Mannschaft von Trainer Volker Mudrow gewann ihr Hinspiel in der dritten Runde 46:23 (25:11) gegen HC Buducnos-Podgorica aus Montenegro. Michael Binder und Rolf Hermann trafen je neunmal für den TBV. Bereits am Freitag hatte die SG Flensburg-Handewitt ihr Hinspiel 43:22 bei Maccabi Rishon Le Zion gewonnen. Alle deutschen Teams waren erst zu dieser Runde in den Wettbewerb eingestiegen.

Der HSV übertraf bei seiner besseren Trainingseinheit in Bergen seinen bisher höchsten Pflichtsieg aus dem Jahr 2008: Damals gewann die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb in der Bundesliga 44:17 gegen den Wilhelmshavener HV.

Am kommenden Sonntag reist der HSV in der Gruppe C zum Topduell beim ungeschlagenen spanischen Titelverteidiger Ciudad Real, gegen den es im Hinspiel eine 26:32-Heimniederlage gegeben hatte.

In Bergen hatte der HSV vor 768 Zuschauern seine besten Werfer in Hans Lindberg (8), Marcin Lijewski und Matthias Flohr (je 7).

© SID

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