Handball Champions League
Flensburg jubelt nach Krimi gegen Kiel

Nach dem 32:28-Hinspielsieg beim THW Kiel in der Champions-League unterlag die SG Flensburg-Handewitt den "Zebras" mit 32:34 beim Rückspiel. Trotz Niederlage reichte es zum Halbfinal-Einzug der Flensburger.

Die Handballer von der SG Flensburg-Handewitt haben es um Haaresbreite geschafft: Trotz einer 32:34 (16:17)-Rückspielniederlage im Viertelfinale der Champions League zuhause gegen Erzrivalen THW Kiel ist die SG Flensburg-Handewitt ins Halbfinale eingezogen. Das Hinspiel hatten die Förde-Städter im Prestigeduell gegen die "Zebras" mit 32:28 gewonnen.

Dabei hatte es in der mit 7 000 Zuschauern seit Wochen ausverkauften Campus-Halle nach einem leichten Durchmarsch der Gastgeber in die nächste Runde ausgesehen. Nach einer Viertelstunde führte die Mannschaft von Kent Harry Andersson bereits mit 10:6 und schien einem ungefährdeten Sieg entgegen zu streben. Doch das Team von Coach Noka Serdarusic stabilisierte in der Folgezeit die Defensive einschließlich Nationaltorhüter Henning Fritz und konnte sogar mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause gehen.

"Wunder von Flensburg"

In einer dramatischen Schlussphase hätte der THW sogar noch das "Wunder von Flensburg" perfekt machen können. Drei Minuten vor dem Abpfiff ging der THW erstmals mit vier Toren in Führung, konnte diesen Vorsprung aber nicht halten. Fünf Sekunden vor Spielende vergaben die Kieler eine weitere gute Möglichkeit zum entscheidenden Treffer.

Den Gesamterfolg hatten die Flensburger in erster Linie Torwart Finn Holpert und vor allem auch Lars Christiansen zu verdanken. Der Linksaußen setzte sich immer wieder im Alleingang durch und war von der THW-Deckung nie so recht in den Griff zu bekommen. Am Ende standen bei dem Dänen zwölf Treffer zu Buche.

Bei den Gästen war Rückraumspieler Nikola Karabatic mit zehn Toren der erfolgreichste Werfer. THW-Keeper Fritz hingegen hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Bereits am Dienstag findet in Wien die Auslosung der Vorschlussrunden-Begegnungen statt. Die Halbfinalspiele werden am 25./26. März sowie am 1./2. April ausgetragen.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%