Handball Champions League
Flensburg verschafft sich Zwei-Tore-Polster

Mit einem knappen Zwei-Tore-Polster geht die SG Flensburg-Handewitt ins Rückspiel des Champions-League-Halbfinals gegen CBM Valladolid. In heimischer Halle besiegten die Norddeutschen die Spanier mit 32:30 (17:15).

Die SG Flensburg-Handewitt hat ihre Chancen auf den Einzug in das Finale der Handball-Champions-League gewahrt. Im Hinspiel der Vorschlussrunde besiegte der deutsche Vizemeister den spanischen Spitzenklub CBM Valladolid in eigener Halle mit 32:30 (17:15), verpasste dabei jedoch ein sicheres Polster für das Rückspiel am 1. April (19.00 Uhr). Im zweiten deutsch-spanischen Halbfinal-Duell der "Königsklasse" tritt der THW Kiel am Sonntag (16.00 Uhr/live bei Eurosport) bei Portland San Antonio an.

Bester Torschütze der Flensburger war der Pole Marcin Lijewski mit sieben Treffern. Bei den Spaniern traf Alen Muratovic ebenfalls siebenmal. Nach einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie konnten die Flensburger ihren Erfolg erst in der Schlussphase sicherstellen. Vor 6 500 Zuschauern in der ausverkauften Campushalle blieben die Norddeutschen deutlich hinter der Leistung aus dem Viertelfinale zurück, als man sich gegen den siebenmaligen Titelgewinner FC Barcelona vor allem dank eines Galaauftritts vor heimischem Publikum durchgesetzt und zum insgesamt dritten Mal das Semifinale erreicht hatte.

Valladolid verkürzt in der Schlussphase

Im ersten Durchgang hatten die Flensburger die zumeist knappe Führung vor allem ihrem glänzenden Torwart Dan Beutler zu verdanken, der ein Dutzend hochkarätiger Chancen der Gäste vereitelte. Sein Gegenüber Jose Manuel Sierra Mendez zeigte sich allerdings in ähnlicher Glanzform und brachte die SG-Spieler zwischenzeitlich schier zur Verzweiflung. Nur dank der starken Rückraumschützen Joachim Boldsen und Lijewski gingen die Gastgeber zumindest mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause.

Zwar konnten die Schleswig-Holsteiner ihren Vorsprung zu Beginn der zweiten Hälfte sogar auf vier Treffer (22:18) ausbauen, doch nach einigen Fehlern im Angriffsspiel der SG kam Valladolid in der Schlussphase noch einmal heran.

© SID

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