Handball Champions League
Flensburg zuerst mit Heimrecht gegen Kiel

Die SG Flensburg-Handewitt muss im deutsch-deutschen Finale der Handball-Champions-League zuerst zuhause antreten. Das ergab die Auslosung der Europäischen Handball-Federation (EHF) in Wien.

Im deutsch-deutschen Duell um die Krone in der Handball-Champions-League war das Losglück auf der Seite des THW Kiel. Heimrecht im ersten Spiel hat der Nordrivale SG Flensburg-Handewitt, die Kieler dürfen das zweite und entscheidenden Finalspiel (28. und 29. April) vor heimischer Kulisse in der Ostseehalle austragen.

Das Hinspiel findet am 21. oder 22. April zunächst in der Campushalle in Flensburg statt. Das ergab die Auslosung der Final-Ansetzung in der Zentrale der Europäischen Handball-Federation (EHF) in Wien.

Im EHF-Pokal hat der SC Magdeburg gegen den spanischen Club BM Aragon ebenfalls im Final-Rückspiel Heimrecht. Im Pokal der Pokalsieger trifft der HSV Hamburg zunächst zuhause auf den spanischen Klub Ademar Leon.

Vranjes für ein Spiel gesperrt

Der THW sah die Auslosung zwar positiv, wollte sie allerdings auch nicht überbewerten. "Wir sind sehr zufrieden. Im letzten Jahr hatten wir die umgedrehte Konstellation, wir können gut damit leben. Unabhängig von der Auslosung ist aber klar, dass unsere Mannschaft gegen Flensburg zwei sehr gute Spiele zeigen muss, um den Titel zu holen", sagte THW-Manager Uwe Schwenker. Im vergangenen Jahr hatte Kiel das Hinspiel in der heimischen Ostseehalle 28:32 verloren und war trotz des 34:32-Sieges in Flensburg ausgeschieden.

Flensburg muss derweil im Hinspiel auf Spielmacher Ljubomir Vranjes verzichten. Der Schwede wurde von der EHF nach seiner Roten Karte in der Schlussphase im Halbfinale bei CBM Valladolid (24:25, Hinspiel 32:30) für das erste Endspiel gesperrt.

Vor und nach dem Finale in der Königsklasse stehen sich die beiden deutschen Top-Klubs noch in zwei weiteren Wettbewerben gegenüber: im Pokal-Halbfinale am 14. April in Hamburg und in der Bundesliga-Partie am 26. Mai in Flensburg. In der Bilanz seit 1992, dem Gründungsjahr der SG Flensburg-Handewitt, hat Kiel knapp die Nase vorn. In 43 Spielen siegte der THW 21-mal und die SG 19-mal.

© SID

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