Handball Champions League
Gummersbach mit einem Bein im Viertelfinale

Der VfL Gummersbach hat im Achtelfinal-Hinspiel der Handball-Champions-League einen 37:31-Auswärtssieg bei Medwedi Moskau eingefahren. Die SG Flensburg-Handewitt unterlag dagegen bei Celje Pivovarno Lasko 31:41.

Die Handball-Bundesligisten VfL Gummersbach und SG Flensburg-Handewitt gehen in der Champions League unter gegensätzlichen Vorzeichen in die Achtelfinal-Rückspiele. Gummersbach kann nach dem 37:31 (20:16) beim russischen Serienmeister Medwedi Moskau beruhigt ins Rückspiel am Samstag (9. Dezember/20.15 Uhr) in Leverkusen gehen, während Flensburg am Freitag (19.15 Uhr) aufgrund der 31:41 (14:21)-Niederlage beim slowenischen Vertreter Celje Pivovarno Lasko trotz Heimvorteils kaum noch mehr als theoretische Chancen haben dürfte.

HSV Hamburg besiegt Wisla Plock

Im EHF-Pokal verschaffte sich der SC Magdeburg im ersten Achtelfinal-Duell mit dem Bundesliga-Rivalen SG Kronau-Östringen eine glänzende Ausgangsposition. Der frühere Champions-League-Sieger reist durch seinen 39:26 (19:10)-Erfolg mit einem deutlichen Vorsprung zum zweiten Vergleich am Samstag (15.30 Uhr) nach Mannheim. Im Pokalsieger-Cup darf der HSV Hamburg nach dem 39:26 (19:12) gegen das polnische Team Wisla Plock ebenfalls für die Runde der besten Acht planen.

In Moskau begann die Mannschaft von Gummersbachs Trainer Alfred Gislason vor 3 000 Zuschauern hochkonzentriert und engagiert. Nach 18 Minuten hatte der VfL mit 15:9 die höchste Führung der ersten Halbzeit herausgeworfen, ehe die Oberbergischen im zweiten Durchgang sogar noch nachlegten. Bester Werfer für den Bundesligisten, der den Gewinner des europäischen Pokalsieger-Wettbewerbes bei der Vereins-EM am vergangenen Wochenende in Köln genauestens beobachten konnte, war Gudjon Valur Sigurdsson mit acht Toren.

Lars Christiansen mit elf Treffern

Vor 5 600 lautstarken Zuschauern in Celje machte der überragende Torhüter Gorazd Skof den entscheidenden Unterschied aus. Mit 22 Paraden brachte der Schlussmann die im Angriff häufig ideenlosen Flensburger zur Verzweiflung. Den Norddeutschen half in der Deckung auch die Umstellung vom anfänglichen 5:1 auf 6:0 nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Bester Werfer für Flensburg war Lars Christiansen mit elf Treffern.

In Dessau, wohin Magdeburg wegen der Belegung seiner heimischen Bördelandhalle durch eine andere Veranstaltung ausweichen musste, konnte Kronau das Spiel nur bis zum 5:5 (9.) offen gestalten. Im Anschluss zog der SCM bis zur Pause vorentscheidend davon und ließ auch nach der Pause keine Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. Während es bei Kronau weder im Angriff noch in der Abwehr stimmte, leisteten sich die Magdeburger vor 1 500 Zuschauern kaum Fehlwürfe. Bester Werfer der Magdeburger war Grzegorz Tkaczyk mit elf Toren, für Kronau traf Oleg Velyky zehnmal.

Der HSV hatte vor 2 613 keine Probleme mit Plock. Keeper Per Sandström und der sechsfache Torschütze Guillaume Gille waren bei den Gastgebern besonders gut aufgelegt. Ganze Arbeit leisteten die HSV-Mediziner bei Bertrand Gille, der trotz einer Meniskusquetschung auf dem Parkett stand und fünfmal traf.

© SID

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