Handball Champions League
Hammer-Los in der Handball-Champions-League

Ausgerechnet die beiden deutschen Teilnehmer in der Handball-Champions-League wurden aus der Lostrommel in Wien gezogen. Nun werden der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt im Viertelfinale aufeinandertreffen.

Alle Befürchtungen von THW Kiel-Manager Uwe Schwenker traten ein: Der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt treffen im Viertelfinale der Champions League aufeinander, so entschied das Los am Dienstag Vormittag in der EHF-Zentrale in Wien. "Das ist eine einzige Katastrophe, ein Hammer, das muss ich erst einmal wegstecken", sagte Schwenker nach der Auslosung konsterniert. "Es hätte alles kommen dürfen, nur nicht diese Paarung", meinte Flensburgs Manager Thorsten Storm einige Stunden vor dem Bundesliga-Schlager beim SC Magdeburg.

Das Los, das der Tscheche Josef Armbros, Mitglied des Exekutivkomitees der Europäischen Handball-Federation (EHF) und früher ein anerkannter Schiedsrichter, aus der Trommel zog, sorgt bei den beiden Vereinen für Frust und erhebliche Termin-Probleme. Denn nun stehen sich die Spitzenklubs laut Terminplan innerhalb von sieben Tagen dreimal gegenüber: in der "Königsklasse" am 25./26. Februar in Kiel und 4./5. März in Flensburg sowie in der Bundesliga am 1. März wiederum in Kiel.

"Uns steht für das Hinspiel in der Champions League am letzten Februar-Wochenende wegen einer Messe die Ostseehalle nicht zur Verfügung", erklärte Schwenker. "Wir müssen hinkriegen, dass das Bundesligaspiel verlegt wird", erklärte SG-Manager Storm. Bundesliga-Spielleiter Uwe Stemberg aus Osnabrück würde einer Verlegung zustimmen.

Lösbare Aufgaben für deutsche Vertreter im EHF- und Pokalsieger-Cup

Pech bei der Auslosung hatte auch der TBV Lemgo. Dem zweimaligen deutschen Meister wurde im EHF-Pokal der russische Vertreter Dynamo Astrachan zugelost. "Das darf nicht wahr sein. Sportlich ist Astrachan ein attraktiver und schwerer Gegner, dazu kommen die Reisestrapazen", sagte TBV-Manager Fynn Holpert. Zudem hat der TBV zuerst Heimrecht.

Dies gilt auch für die HSG Nordhorn im Pokalsieger-Wettbewerb und Rekordmeister VfL Gummersbach im EHF-Cup. Nordhorn hat Kadetten Schaffhausen aus der Schweiz zum Gegner, Gummersbach das spanische Team von Bidasoa Elgorriaga Irun. Altmeister Frisch Auf Göppingen muss zunächst in Dänemark bei GOG Gudme antreten.

© SID

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