Handball Champions League
HSV Hamburg besiegt Flensburg knapp

Nach einem 32:30 (20:14)-Sieg am vorletzten Spieltag gegen die SG Flensburg-Handewitt darf der HSV Hamburg weiter auf den Einzug ins Champions-League-Halbfinale hoffen.

Für die Handballer des HSV Hamburg bleibt die Hoffnung auf den Einzug ins Halbfinale der Champions League. Die Norddeutschen setzten sich am vorletzten Spieltag der "Königsklassen"-Hauptrunde im Duell der Bundesligisten gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 32:30 (20:14) durch. Damit übernahm der HSV zumindest vorläufig die Tabellenführung in der Gruppe 3.

Am Sonntagabend (18.00 Uhr) hat der bisherige Spitzenreiter HC Croatia Zagreb allerdings noch die Chance, sich mit einem Sieg gegen Portland San Antonio aus Spanien wieder am HSV vorbeizuschieben. Die Flensburger haben nach der Niederlage hingegen auch keine rechnerische Möglichkeit mehr auf die Runde der letzten Vier.

Vor 12 823 Zuschauern in der ausverkauften Arena der Hamburger, die für den Einzug ins Halbfinale einen Sieg am kommenden Samstag gegen Portland benötigen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher von Zagreb hoffen müssen, waren Pascal Hens und Kyung-Shin Yoon mit jeweils sechs Toren die erfolgreichsten Werfer. Bei der SG war ausgerechnet Marcin Lijewski mit acht Treffern der beste Schütze. Der Pole wird in der kommenden Saison für Hamburg auflaufen.

Zehn Tage nach der deutlichen 28:39-Niederlage gegen Flensburg in der Bundesliga präsentierte sich der HSV sehr engagiert, was allerdings in den ersten sechs Minuten bereits zu zwei Zeitstrafen führte. Dennoch übernahmen die Hanseaten nach einem frühen 0:2-Rückstand schnell die Führung (7.) und gaben diese auch ohne ihren verletzten Spielmacher Guillaume Gille bis zum Ende der Partie nicht mehr ab. Vier Minuten vor der Pause hatte sich der HSV sogar einen zwischenzeitlichen Acht-Tore-Vorsprung erkämpft.

Glänzend aufgelegter Torhüter Johannes Bitter

Die Gäste bissen sich im ersten Spielabschnitt derweil immer wieder die Zähne an Hamburgs glänzend aufgelegten Nationaltorhüter Johannes Bitter aus, schienen aufgrund ihrer schon vor dem Anpfiff ohnehin nur noch theoretischen Chance auf den Halbfinaleinzug aber auch nicht konsequent an ihre Grenzen zu gehen.

Nach der Pause mussten die Hamburger dann aber noch einmal um den ersten Sieg gegen die Flensburger in der laufenden Spielzeit bangen, retteten sich aber dennoch über die Zeit. In den vorherigen Saisonspielen gegen die SG hatte es für den HSV in der Bundesliga zwei Niederlagen und in der Champions League ein Remis gegen den Vorjahresfinalisten gegeben.

© SID

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