Handball Champions League
Kiel und Flensburg lösen Viertelfinal-Tickets

Der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt sind im Gleichschritt ins Viertelfinale der Champions League eingezogen. Im EHF-Pokal lösten Göppingen und Gummersbach die Tickets für die Runde der letzten Acht.

Nichts anbrennen ließ der THW Kiel im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Handball und zog nach einem 44:28 (22:12)-Sieg in die nächste Runde ein. Das Hinspiel in Frankreich hatte die Truppe von Trainer Zvonimir Serdarusic bereits mit 28:21 für sich entschieden. Dem deutschen Handball-Meister gleich tat es die SG Flensburg-Handewitt, die allerdings die Nerven der Fans beim 28:24 (14:11)-Erfolg auf die Probe stellte und nach dem 23:25 im Hinspiel das Ticket fürs Viertelfinale löste.

Derweil musste der SC Magdeburg die Segel bereits nach der Runde der letzten Sechzehn streichen. Nach einem 24:26 im Hinspiel unterlag der Sieger von 2002 dem Vorjahressieger FC Barcelona auch im Rückspiel mit 23:27 (10:12).

Göppingen und Gummersbach lösen Viertelfinal-Ticket im EHF-Pokal

Unterdessen haben auch Frisch Auf Göppingen nach 32-jähriger Europacup-Abstinenz und Bundesliga-Tabellenführer VfL Gummersbach im EHF-Pokal das Ticket für die Runde der letzten Acht gelöst. Göppingen siegte auch im Rückspiel beim türkischen Meister Besiktas Istanbul mit 32:31 (18:16), nachdem das Team schon das erste Duell mit 40:29 für sich entschieden hatte. Gummersbach machte mit einem 27:20 (13:10)-Rückspielsieg gegen Wacker Thun aus der Schweiz endgültig den Viertelfinal-Einzug perfekt (Hinspiel: 39:22).

Vor 9 500 Zuschauern in der Kieler Ostseehalle ließen die Gastgeber von Beginn an keinen Zweifel am Weiterkommen aufkommen und führten die Gäste phasenweise regelrecht vor. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung ragten vor allem Hendrik Lundström mit acht Treffern und Keeper Mattias Andersson mit 23 gehaltenen Bällen noch einmal heraus. Die "Zebras" bleiben damit auch im 51. Pflichtspiel in Folge ohne Heimniederlage.

In Flensburg sahen 6 300 Zuschauer in der Campus-Halle ein hart umkämpftes Achtelfinal-Spiel, bei dem die Gastgeber während der gesamten Partie um den Einzug in die nächste Runde zittern mussten. Erst in den Schlussminuten sicherten vor allem Torhüter Jan Holpert mit sensationellen Paraden und Sören Stryger (8 Tore) sowie Lars Christiansen (7) mit wichtigen Treffern in der Schlussphase das Weiterkommen des Finalisten von 2004.

Magdeburg hält die Partie lange Zeit offen

In Barcelona hielten die ohne Linksaußen Stefan Kretzschmar (Bänderriss im Hinspiel) angetretenen Magdeburger vor 3 500 Zuschauern das Spiel lange Zeit offen, ohne die Gastgeber mit ihrem Zwei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel wirklich in Bedrängnis bringen zu können. Bester Werfer der Gäste war Renato Vugrinec mit sieben Treffern, Sigfus Sigurdsson erhielt wegen seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte.

Die Auslosung für das Viertelfinale findet am 13. Dezember in Wien statt. Die Hinrundenspiele in der Runde der letzten Acht sind für den 25./26. Februar 2006 terminiert, die Rückspiele steigen am 04./05. März 2006.

© SID

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