Handball Champions League
Kiel und Gummersbach wahren "weiße Weste"

Der THW Kiel und der VfL Gummersbach haben auch ihr fünftes Gruppenspiel in der Champions League gewonnen. Kiel gewann 34:32 (13:17) gegen GOG Svendborg Gudme und der VfL schlug Fram Reykjavik 38:29 (16:14).

Trotz massiver Personalprobleme bleibt der deutsche Meister THW Kiel in der Champions League unbezwingbar. Auch Rekordmeister VfL Gummersbach konnte seine "weiße Weste" wahren. Am fünften Gruppenspieltag blieben die beiden deutschen Spitzenklubs vor heimischen Kulissen ungeschlagen und führen die Tabellen jeweils ohne Verlustpunkt an. Kiel setzte sich mit 34:32 (13:17) gegen den den dänischen Vertreter GOG Svendborg Gudme durch, Gummersbach schlug Fram Reykjavik mit 38:29 (16:14).

Vor 7 000 Zuschauern in der Ostseehalle setzten sich die von Verletzungssorgen geplagten Kieler mit nur acht Feldspielern gegen die Dänen durch, die zeitweise mit sechs Toren führten. Die Gäste lagen bis zur 50. Minute ständig in Front, ehe der stärkere Siegeswille der Kieler den Ausschlag zugunsten der Gastgeber gab. Allerdings musste Gudme in den letzten zehn Minuten auch auf den überragenden Spielmacher Thomas Mogesen verzichten, der mit einem Daumenbruch ausfiel.

"Man hat gesehen, das alle platt waren. Jeder hat sich unglaublich gequält, aber alle wollten gewinnen. Es war eine Frage der Ehre", sagte THW-Torwart Henning Fritz zu der Energieleistung. Über weite Strecken fehlte bei den Hausherren die Abstimmung, da die Mannschaft seit zwei Wochen nicht mehr zusammengespielt hat. Beste Kieler Werfer waren Kim Andersson mit neun und Markus Ahlm mit sieben Treffern.

Sigurdsson trifft achtmal für den VfL

In Gummersbach sahen 2016 Zuschauer ein lange kampfbetontes Spiel. Dabei gingen die Gäste bis zur 13. Minute vor allem dank Treffern ihrer starken Außenspieler in Führung. Die Isländer spielten allerdings sehr kraftaufwendig und bauten schon bis zur Halbzeit ab. Nach der Pause übernahmen die Gummersbacher das Kommando und gaben die Führung nicht mehr her.

Beim VfL überzeugte Gudjon Valur Sigurdsson mit acht Toren gegen seine Landsleute, je sechs Treffer steuerten Vedran Zrnic und Daniel Narcisse bei. Bester Reykjaviker Werfer war Johann Einarsson mit zehn Toren, davon sechs Siebenmetern.

© SID

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