Handball Champions League
Kretzsche und Co. treffen auf "Barca"

Der SC Magdeburg um Superstar Stefan Kretzschmar trifft im Achtelfinale der Handball-Champions-League auf den Titelverteidiger FC Barcelona. Meister THW Kiel muss gegen Paris ran, Flensburg zog das Los RK Zagreb.

Der SC Magdeburg hat bei der Auslosung zum Achtelfinale in der Handball-Champions-League einen ganz dicken Brocken erwischt: Nächster Gegner des Bundesligisten ist der FC Barcelona. "Schwieriger hätte es nicht kommen können. Alle Spieler müssen in beiden Spielen ihre Topform bringen, damit wir eine Chance haben", erklärte SCM-Trainer Alfred Gislason.

Magdeburg, einziger deutscher Sieger der Königsklasse im Jahr 2002, hatte in der Vorrundengruppe A am letzten Spieltag durch eine überraschende 31:32-Niederlage beim österreichischen Meister Bregenz HB den Gruppensieg verspielt und war damit in den Topf der Gruppenzweiten gelangt. "Das größte Problem besteht darin, dass wir zuerst zu Hause spielen", räumte auch Kapitän Steffen Stiebler ein.

Kiel und Flensburg mit mehr Glück

Lösbare Aufgaben bei der Auslosung in Wien erwischten am Dienstag unterdessen Meister THW Kiel und Pokalsieger SG Flensburg-Handewitt. Kiel kämpft gegen Paris Handball um den Einzug ins Viertelfinale, Flensburg bekommt es in der Runde der letzten 16 Teams mit RK Zagreb zu tun. Als Sieger ihrer jeweiligen Vorrundengruppe treten sie zuerst auswärts an.

"Das ist ein gutes Los für uns. Bei voller Konzentration ist das eine machbare Aufgabe. Zum Glück ist uns ein deutsches Duell erspart geblieben", sagte THW-Manager Uwe Schwenker, der hofft, dass der verletzte Nationalspieler Christian Zeitz "wieder rechtzeitig fit wird." Ein Wiedersehen der besonderen Art gibt es für die Kroaten Goran Sprem und Blazenko Lackovic. Zagreb ist der Heimatverein der beiden Flensburger Legionäre. "Wir haben besonders Respekt vor dem Hinspiel. Das wird die Hölle", befürchtet SG-Manager Thorsten Storm.

Nordhorn muss gegen Sävehof antreten

Im Achtelfinale des Pokalsieger-Wettbewerbs trifft die HSG Nordhorn auf den schwedischen Meister IK Sävehof, der als Gruppendritter in der Vorrunde der Champions League gescheitert war. "Das ist eine gute Mannschaft, vor der man Respekt haben muss", urteilte HSG-Trainer Ola Lindgren. In der Saison 2003/2 004 setzten sich die Nordhorner in der dritten Runde des EHF-Cups gegen Sävehof knapp durch.

Heimrecht genießen die deutschen Vertreter im EHF-Cup. Bundesliga-Tabellenführer VfL Gummersbach empfängt den Schweizer Vertreter Wacker Thun, Ex-Meister TBV Lemgo trifft auf den kroatischen Klub Perutnina Pipo IPC Cakovec und Altmeister FA Göppingen muss sich mit dem türkischen Titelträger Besiktas Istanbul auseinandersetzen.

Freude bei VfL-Trainer Kljaic

"Das ist ein super Los. Wir beginnen sofort damit, uns Informationen über den Gegner zu verschaffen", sagte VfL-Trainer Velimir Kljaic. Das Spiele des Achtelfinals finden am 3./4. Dezember sowie am 10./11. Dezember statt.

Auch in Göppingen herrschte nach der Auslosung Optimismus. "Es hätte schlimmer kommen können. Unterschätzen darf man Besiktas aber nicht", sagte Trainer Velimir Petkovic. In Lemgo gab es nach der Auslosung ein großes Rätselraten. "Ich weißüber den Gegner gar nichts. Da müssen wir uns erst einmal schlau machen", erklärte Coach Volker Mudrow.

© SID

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