Handball EM
DHB-Team gewinnt deutlich gegen die Ukraine

Bei der EM in der Schweiz hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft einen 36:22 (15:13)-Sieg gegen die Ukraine gefeiert. Besonders Keeper Henning Fritz überzeugte auf Seiten der DHB-Auswahl.

Die deutschen Handballer dürfen bei der EM in der Schweiz weiterhin von der Titelverteidigung träumen. Die ersatzgeschwächte DHB-Auswahl bezwang zum Auftakt der Hauptrunde Außenseiter Ukraine nach einer erheblichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit deutlich mit 36:22 (15:13). Nach dem zweiten Sieg im vierten Turnierspiel wartet aber bereits am Mittwoch die nächste Pflichtaufgabe gegen Vize-Europameister Slowenien (15.15 Uhr/live im ZDF).

Nur wenn das Team von Bundestrainer Heiner Brand in der zweiten Turnierphase verlustpunktfrei bleibt, besteht die Möglichkeit auf die vierte Halbfinal-Teilnahme bei einer EM seit 1994. Abschließender Gegner ist am Donnerstag Polen (15.15 Uhr/live in der ARD) mit dem früheren deutschen Nationalspieler Bogdan Wenta auf der Trainerbank.

Kehrmann bester Werfer

Für die mit 1:3 Punkten als Gruppenvorletzter in die Hauptrunde gestartete DHB-Auswahl besiegelten neben dem hervorragenden Welthandballer Henning Fritz im Tor (17 Paraden) Florian Kehrmann (9/1/Lemgo) und Pascal Hens (5/Hamburg) den ersten Sieg im dritten Duell mit der Ukraine.

Allerdings offenbarte der Olympia-Zweite vor rund 2000 Zuschauern in der St. Jakobshalle in Basel vor der Pause Schwächen in Abwehr und Angriff. Einzig Welthandballer Fritz, der die Ukrainer bereits in den ersten 17 Minuten zu drei verworfenen Siebenmetern zwang, hielt die Brand-Sieben im Spiel. Selbst eine zwischenzeitliche 10:7-Führung (15.) brachte nicht die gewünschte Abgeklärtheit. "Uns haben die Mittel im Angriff sowie die Konstanz gefehlt", kritisierte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier zur Halbzeit.

Zeitz hinter den Erwartungen zurück

Zumindest Rechtsaußen Kehrmann zeigte sich nach einer bis dato schwachen Turnierleistung verbessert und nutzte seine Tempogegenstoßchancen, während diesmal besonders Linkshänder Christian Zeitz (Kiel) blass blieb. Auch nach dem Wechsel wirkte das Angriffsbemühen des Favoriten zunächst zerfahren. Allerdings konnte die schwache Ukraine daraus kein Kapital schlagen. Die Entscheidung fiel binnen fünf Minuten, als die DHB-Equipe von 18:15 (40.) auf 23:15 (44.) davonzog. Sollte das Halbfinale verfehlt werden, ist der fünfte Platz das erklärte Ziel, der die direkte Qualifikation für die EM 2008 in Norwegen bedeutet.

© SID

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