Handball EM
Spanien und Frankreich kämpfen um die EM-Krone

Die spanische Handball-Nationalmannschaft wird nach ihrem Sieg gegen Dänemark 34:31 (15:16) im EM-Finale in Zürich auf Frankreich treffen. Der WM-Dritte Frankreich hatte zuvor Kroatien mit 29:23 (12:10) ausgeschaltet.

Das Finale der Handball-Europameisterschaft 2006 der Männer in der Schweiz ist komplett: Spanien und Frankreich werden um den EM-Titel kämpfen. Weltmeister Spanien hat zum dritten Mal nach 1996 und 1998 das Endspiel einer EM erreicht und will nach zweimal Silber endlich den Titel gewinnen. Im Endspiel am Sonntag (16.00 Uhr/live im DSF) in Zürich treffen die Iberer auf den WM-Dritten Frankreich, der im Halbfinale Olympiasieger Kroatien überraschend klar mit 29:23 (12:10) bezwang. Der Athen-Siebte aus Spanien schaltete in der Vorschlussrunde nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte Dänemark mit 34:31 (15:16) aus.

Auch sieben Treffer des Flensburger Kreisläufers Michael Knudsen verhalfen den Skandinaviern, EM-Dritter von 2002 und 2004, nicht zum ersten Finaleinzug bei einer Europameisterschaft. Das "kleine Finale" um Bronze zwischen den Dänen und Kroatien beginnt am Sonntag um 13.30 Uhr.

Frankreich steht erstmals in einem EM-Finale

Ihre erste EM-Medaille sicher hat das mit fünf Bundesliga-Legionären gespickte französische Team, das seine Vorrundenpartie gegen die Spanier verloren hatte (26:29). Vor 11 250 Zuschauern im ausverkauften Hallenstadion entnervte vor allen Dingen der französische Keeper Thierry Omeyer die favorisierten Kroaten. Kreisläufer Bertrand Gille vom HSV Hamburg (5 Tore) sowie der Kieler Rückraumspieler Nikola Karabatic (3) gehörten zu den treffsichersten Werfern der erstmals in einem EM-Endspiel stehenden Franzosen. Außenspieler Mirza Dzomba (10) überragte im kroatischen Team.

Durch das Erreichen des EM-Halbfinals hatten sich die vier Teams bereits direkt für die WM 2007 in Deutschland sowie die EM 2008 in Norwegen qualifiziert.

© SID

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