Handball Europapokal
Druck auf Flensburg wächst, Gummersbach siegreich

Der VfL Gummersbach hat in der Handball-Champions-League einen Befreiungsschlag gelandet, auch Kiel siegte. Flensburg steht nach dem zweiten sieglosen Spiel in Folge unter Druck.

Dem VfL Gummersbach ist mit einem Sieg in der Handball-Champions-League ein Befreiungsschlag geglückt. Der zwölfmalige deutsche Meister wahrte mit einem 33:30 (16:12)-Erfolg in der Gruppe zwei gegen den slowenischen Spitzenklub RK Gorenje Velenje alle Halbfinalchancen.

Die SG Flensburg-Handewitt steht dagegen nach dem zweiten sieglosen Spiel in Folge unter Druck. In Pamplona setzte es gegen Portland San Antonio eine 22:30 (12:16)-Schlappe. Damit haben die Flensburger nach dem 33:33-Auftakt-Unentschieden gegen den HSV Hamburg nach zwei Spieltagen erst ein Pünktchen auf dem Konto.

Flensburg mit starkem Beginn

Nur vier Tage vor dem Bundesliga-Gipfeltreffen beim Triple-Gewinner THW Kiel am Mittwoch (20.15 Uhr) begann der Vorjahresfinalist aus Flenbsurg stark, geriet aber in den Minuten vor der Halbzeitpause vorentscheidend mit 10:15 in Rückstand. In der zweiten Hälfte zogen die Spanier vor 2000 Zuschauern gleich auf 21:13 davon. Bester Flensburger Werfer war Blazenko Lackovic mit sechs Toren.

Vor 2 785 Zuschauern in der Kölnarena hatte Gummersbach das Spiel lange Zeit im Griff, doch die Slowenen kamen noch einmal zurück, so dass VfL-Coach Alfred Gislason beim Stand von 30:28 in der 55. Minute eine Auszeit nehmen musste. Der VfL brachte den Sieg im Anschluss aber nervenstark unter Dach und Fach. Der Isländer Gudjon Valur Sigurdsson war mit neun Treffern bester Werfer, Roman Pungartnik warf acht Tore. Nur die Sieger der vier Vierergruppen erreichen das Halbfinale.

Besser machten es in der Königsklasse Titelverteidiger THW Kiel und der VfL Gummersbach. Die Kieler besiegten Medwedi Moskau, das praktisch aus der russischen Nationalmannschaft gebildet wird, 28:25 (16:10) und liegen nach dem zweiten Sieg weiter auf Kurs Gruppensieg.

Lemgo verpasst beim Jubiläum das Viertelfinale

Im 100. Europacupspiel der Vereinsgeschichte hat der TBV Lemgo den Einzug ins Viertelfinale des EHF-Pokals klar verpasst. Das Team von Trainer Markus Baur verlor am Samstag das Achtelfinal-Rückspiel gegen RK Cimos Koper aus Slowenien 24:28 (12:14). Der EHF-Cup-Sieger von 2006 war nach dem 29:34 im Hinspiel ohne jede Chance auf den Sprung unter die letzten Acht.

Vor 3 500 Zuschauern in der Lipperlandhalle gaben die Gäste durchgehend den Ton an, der TBV lag im gesamten Spielverlauf kein einziges Mal in Führung. Spätestens beim 14:18 (37.) war das Duell entschieden, Lemgo schied sang- und klanglos aus. Bester Werfer der Gastgeber war der Isländer Logi Geirsson mit acht Toren. Die Viertelfinals werden am Dienstag in Wien ausgelost. Spieltermine sind der 8./9. bzw. 15./16. März.

© SID

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