Handball Europapokal
Hohe Europacup-Hürden für deutsche Handballklubs

Der THW Kiel muss sich im Champions-League-Achtelfinale mit dem französischen Vizemeister Chambery HB auseinandersetzen. Das ergab die Auslosung in Wien. Die SG Flensburg-Handewitt trifft auf Pivovarna Lasko Celje.

In der Champions League bekommen es die deutschen Handball-Teams im Achtelfinale mit schweren Hürden zu tun. Der deutsche Meister THW Kiel muss beim französischen Vizemeister Chambery HB antreten, die SG Flensburg-Handewitt trifft auf den 2004er-Champion Pivovarna Lasko Celje aus Slowenien, und Rekordmeister VfL Gummersbach muss sich mit dem russischen Titelträger Medwedi Moskau auseinandersetzen. Das ergab die Auslosung in Wien. Alle deutschen Teams haben als Gruppensieger im Rückspiel Heimrecht.

Im EHF-Cup kommt es derweil zum deutschen Achtelfinalduell zwischen dem SC Magdeburg und der SG Kronau-Östringen. Titelverteidiger TBV Lemgo muss beim französischen Klub Dünkirchen HB antreten. Im Pokalsieger-Cup trifft der HSV Hamburg auf Wisla Plock aus Polen.

Die Hinspiele finden am 2./3. Dezember statt, die Rückspiele am 9./10. Dezember. Ausnahme sind die Rückspiele von Kiel und Flensburg: Der THW spielt am 7. Dezember (Donnerstag), Flensburg am 8. Dezember. Gummersbach wird sein Heimspiel am 9. Dezember voraussichtlich in der Leverkusener Wilhelm-Dopatka-Halle austragen, weil die Kölnarena belegt ist.

Flensburgs Interims-Trainer Viggo Sigurdsson und Gummersbachs Coach Alfred Gislason bezeichneten ihre jeweiligen Gegner als "das schwerste Los aus dem Topf mit den Gruppenzweiten". Besonders Gislason warnte eindringlich vor dem Team aus Moskau: "Wir treffen praktisch auf die russische Nationalmannschaft." Sigurdsson, der derzeit den am Auge operierten Kent-Harry Andersson vertritt, erklärte, er sei "etwas geschockt"über das Los gewesen: "Auf uns wartet vor allem in Celje ein ganz schwerer Gang."

Tipps können sich beide Trainer beim jeweiligen Kollegen holen. Gummersbach verlor am letzten Gruppenspieltag in Celje 29:31, Flensburg kassierte in Moskau eine 27:33-Niederlage.

Auch Kiels Manager Uwe Schwenker warnte vor Gegner Chambery, sprach aber von einer lösbaren Aufgabe: "Unser Ziel bleibt es, Champions-League-Sieger zu werden."

© SID

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