Handball Europapokal
Kein deutsches Finale in der Champions League

Der HSV verlor im Halbfinale der Champions League auch das Rückspiel gegen Ciudad Real, die nun auf den THW Kiel treffen. Nordhorn schaffte den Finaleinzug im Cup der Pokalsieger.

Der Traum von einem deutschen Finale in der Champions League der Handballer ist geplatzt. Der HSV Hamburg scheiterte wie im Vorjahr trotz einer starken Vorstellung nach einer 31:33 (15:15)-Auswärtsniederlage an Titelverteidiger Ciudad Real. Die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb hatte bereits das Halbfinal-Hinspiel gegen die Spanier in eigener Halle mit 29:30 verloren.

In einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels trifft Ciudad auf den THW Kiel. Der deutsche Rekordmeister hatte sich in der Vorschlussrunde souverän gegen den Bundesliga-Rivalen Rhein Löwen-Neckar durchgesetzt. Der THW spielt zunächst am 24. Mai in heimischer Halle, das Final-Rückspiel findet am 31. Mai in Spanien statt.

Nordhorn zum zweiten Mal im Europacup-Finale

Die HSG Nordhorn-Lingen ist hingegen zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in ein Europacup-Finale eingezogen. Ein Jahr nach dem Gewinn des EHF-Cups stehen die Niedersachsen nach einem 34:29 (15:12) gegen Kadetten Schaffhausen im Endspiel des Pokalsieger-Wettbewerbs.

Bereits das Hinspiel hatte die HSG mit 30:28 für sich entschieden. Gegner im Finale ist Pevafersa Valladolid. Die Spanier besiegten im Halbfinal-Rückspiel den ZMC Amicitia Zürich nach einer 31:35-Hinspielniederlage mit 33:27 (17:12).

Der HSV Hamburg hielt die Begegnung im Hexenkessel in Spanien lange Zeit offen, die Führung wechselte ständig. Erst in der Schlussphase setzten sich die Gastgeber durch.

© SID

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