Handball Europapokal
Klare Siege für Magdeburg und Co. im Europapokal

Ein deutsches Handball-Quartett steht im Europapokal mit einem Bein im Achtelfinale. Im EHF-Pokal behielten gleich alle drei Bundesliga-Klubs aus Magdeburg, Kronau-Östringen und Lemgo die Oberhand.

Gleich alle vier im Europapokal beschäftigten Handball-Klubs haben das Achtelfinale fest im Visier. Im Pokalsieger-Wettbewerb behielt der HSV Hamburg gegen ZTR Saporoschje aus der Ukraine mit 31:16 (15:9) in seinem Drittrunden-Hinspiel ebenso ungefährdet die Oberhand wie die drei Bundesliga-Klubs im EHF-Cup. Dort siegte die SG Kronau-Östringen mit 42:19 (20:13) gegen SPE Strovolos Nikosia, der SC Magdeburg kam bei Bgufk Minsk zu einem deutlichen 31:23 (15:12). Titelverteidiger TBV Lemgo hatte schon am Freitag mit einem souveränen 42:25 in Israel bei Maccabi Rishon Le Zion vorgelegt.

In Hamburg konnte der ukrainische Meister aus Saporoschje das Spiel nur in den ersten zehn Minuten offen gestalten. Bis zur Pause lag die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb mit sechs Toren in Führung und kontrollierte die etwas zerfahrene Begegnung auch bis zum 31:16-Endstand. Damit kann der HSV am 11. November (17.00 Uhr) entspannt zum Rückspiel in der Ukraine antreten. Beste Torschützen waren Roman Pungartnik mit acht Treffern und Nationalspieler Pascal Hens (7).

Gelungene Europa-Premiere für Kronau-Östringen

Eine gelungene Premiere im Europapokal feierten die Östringer gegen den 15-fachen zypriotischen Meister aus Nikosia. 2000 Fans konnten sich vor allem auf Uwe Gensheimer verlassen, der siebenmal traf. Petr Hrachovec war sechsmal erfolgreich. Im Rückspiel müssen die Badener am 11. November (18.00 Uhr) auf Zypern antreten.

Der zweimalige EHF-Cup-Gewinner aus Magdeburg musste bei Bgufk Minsk auf Fabian van Olphen (Sehnenreizung in der Schulter) und Christian Springer verzichten, der kurzfristig wegen einer Fußverletzung ausfiel. Trotzdem war der Bundesliga-Fünfte den Gastgebern vor 1 000 Zuschauern deutlich überlegen. Den Vorsprung dürfte sich die Mannschaft von Trainer Bogdan Wenta in der zweiten Partie am 12. November (15.00 Uhr) in der heimischen Bördelandhalle kaum noch aus der Hand nehmen lassen.

© SID

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